Montag, 4. Juni
20⁰
Der SAS Flug landet
pünktlich in Stockholm. Der Pilot kündigt schönes Wetter an, mit sommerlichen
Temperaturen über 20⁰. Schon seit Wochen herrscht in Skandinavien
sommerliches Hochdruckwetter. Hoffen wir, dass es so weiter geht.
Ich bin allein unterwegs zur Hilde nach Mariestad am Vänern. Am 19. Juni
kommt dann Andres von Göteborg aus für 14 Tage mit. Am 10 Juli kommt Monika mit
unserer Enkelin Nika, die sich Segeln mit Grossmami & Grosspapi zu
Weihnachten gewünscht hat, nach Kopenhagen. Die Reise soll dieses Jahr weiter nach
Süden Richtung Dänemark und schliesslich nach Fehmarn gehen.
Kurzer Boxenstop in Stockholm, um in der „3 –Butik“ Internetzugang zu
kaufen. 30 Gb für 30 Tage für 299 SEK.
Die Weiterfahrt mit Zug und Bus-Taxi verläuft dann nicht mehr so
reibungslos. Der Zug hat eine halbe Stunde Verspätung. Das Bus-Taxi will nicht
so lange warten. Mit 1 ½ Stunden Verspätung treffe ich um 20.20 Uhr in
Mariestad ein.
Per von der Sjöstaden Werft hat netterweise auf mich gewartet und bringt
mich zur Hilde. Alles ist paletti. Die Cracks im Mast sind repariert und der
Mast ist frisch lackiert. Dafür haben sie alle Seile und Falle abgenommen und
hoffen nun, dass ich noch weiss was wohin gehört.
Blauer Himmel. Heute weht eine kräftige kalte Bise aus N-NW.
Bis ich alles verstaut habe, die Polster angezogen, Grossbaum und
Persenning montiert, ist schon bald Mitternacht. An Schlaf ist nicht zu denken.
Ist ja auch noch fast taghell. Da muss sich mein Biorhythmus erst wieder daran
gewöhnen. Während ich auf das Sandmännchen warte, versuche ich zu
rekonstruieren, welches Seil wohin gehört….
Dienstag, 5. Juni
23⁰
04.02 Uhr ist Sonnenaufgang. Um 6 Uhr gehe ich duschen
und dann zum Frühstücksbuffet ins Vännerport Hotel. Feines Frühstückbuffet für
100 SEK.
Die Taue werden wieder
am Mast montiert, alles passt… das heisst fast alles. Aber die „Feinjustierung“ kann ich hinterher mit
Leiter und Bootshaken machen.
Per leiht mir einen
Wagen. Ich mache einen schnellen Grosseinkauf in der ICA.
Um 20 Uhr bin ich
fertig. Der Magen knurrt. Ich mache mich auf den Weg zur Pizzeria. Feine
italienische Pizza!
Todmüde sinke ich um 22 Uhr in die Koje und schlafe wie ein Murmeltier.
Todmüde sinke ich um 22 Uhr in die Koje und schlafe wie ein Murmeltier.
| Zuerst müssen noch der Windex und ein paar Seile am Mast montiert werden. |
Mittwoch, 6. Juni
Von: Mariestad Nach:
Spiken
23⁰
Wind: N-NO 5
m/s – 4/m/s
Ab: 9.30 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
22
|
18
|
4
|
Übertrag
|
-
|
-
|
-
|
TOTAL
|
22
|
18
|
4
|
6.00 Uhr Aufstehen
& Duschen. 7.00 Uhr Frühstück im Hotel.
Kurzer Boxenstop. Die
Hilde will auch noch „geduscht“ werden. Der Wind kommt günstig (N-NO), anfangs
nur schwach, doch dann legt Rasmus zu. Mache 3-4 knt Fahrt.
Wiedersehen mit
Spiken. Das ist wohl der vierte - oder fünfte?- Besuch. Immer wieder schön. In
Spiken herrscht Hochbetrieb. Heute ist Nationalfeiertag, wie ich später erfahre. Diesmal komme ich rechtzeitig für den Fish &Chips Laden. Die Fish & Chips werden
ihrem guten Ruf gerecht.
Logbuch schreiben.
Anschliessend muss die Hilde noch mit Namen versehen werden.
| Wiedersehen mit Spiken |
| mmmmhfeine Fish & Chips |
Donnerstag, 7. Juni
Spiken, Hafentag
25⁰
Wind: SW-W 7
m/s – 9/m/s
Kräftige Brise aus
SW-W. Da mache ich heute lieber einen Hafentag.
Erfrischendes
Morgenbad. Wassertemperatur 19⁰.
Am Nachmittag miete ich ein Velo und mache ich eine Velotour um
Kallandsö.
Zum Znacht gibt’s heute Räucherfisch (Lachs und ein kleines Stückchen
Aal) mit neuen Kartoffeln.
| Velotour um Kallandsö |
| Schloss Läckö |
| unterwegs mit dem Velo |
Die Nachbarn mit
Motorboot kommen aus Dänemark. Sind wohl so etwas wie digitale Nomaden. Er hat
ein Webportal für Gebrauchtboote. So sind sie das ganze Jahr unterwegs mit
Boot, oder im Ferienhaus in Dänemark oder Spanien. Anscheinend rentiert das
Webportal.
Freitag, 8. Juni
Von: Spiken Nach:
Sunnanå (Mellerud)
Wind: N-NO 3-5/m/s
Ab: 9.30 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
24
|
21
|
3
|
Übertrag
|
22
|
18
|
4
|
TOTAL
|
46
|
39
|
7
|
Der Wind hat gedreht
und kommt wieder aus NO. Ideal für die Überfahrt über den Vänern. Zuerst gibt’s
aber noch ein Morgenbad und ein ausgiebiges Frühstück. Segelnd geht’s dann
zigzagando durch die Schären bis ich beim weissen Leuchturm offene Gewässer
erreiche.
Der Wind bläst stetig
so um 3-5m/s. Keine Wellen. Mache gute Fahrt 3->4knt. Segeln vom Feinsten,
so wie die Moni sich es sich wünscht….Pech gehabt, Moni!
Wiedersehen mit
Sunnanåhamn, mit seinen flaoting boathouses. Trotz schönem Wetter und Wochende
ist noch nicht viel los. Die Saison hat noch nicht begonnen. Mellerud ist ca.
4-5km vom Hafen landeinwärts. Aber die freundlichen Schweden, unterwegs mit
Fischkutter zum Dalslandkanal, leihen mir ihr Velo. So kann ich noch ein paar
Sachen kaufen, die ich in der Eile in Mariestad vergessen habe.
Dinner for One mit
malerischer Aussicht auf den Vänern inklusive…. Abwasch leider auch!
| zigzagando durch die Schären |
| Dinner for One mit malerischer Aussicht auf den Vänern inklusive |
Samstag, 9. Juni
Von: Sunnanå Nach:
Dalbergså
Wind: SO 3m/s
Ab: 11.00 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
16
|
15
|
1
|
Übertrag
|
46
|
39
|
7
|
TOTAL
|
62
|
54
|
8
|
Dusche (heute
wiedermal warm). Frühstück inklusive Kanelbullar, Spiegelei mit Speck &
Tomaten. Kein Hafenmeister kommt vorbei, um die Hafengebühr zu kassieren. Die
paar Schiffe lohnen wohl die Mühe nicht.
Der Wind ist besser
als erwartet. Muss etwas kreuzen, komme aber gut voran (+/- 4 knt). Idealer
Kurs für die Selbststeuerungsanlage….“Rölleli dra, nüt dra mache, laufe la…Znüni
näh….“
| Dalbergså Campingplatz mit Gästehafen |
Der Wind hat gedreht
und kommt jetzt aus SW. Der Himmel ist leicht bedeckt. Angenehm, nicht mehr so
heiss. Im Kiosk finde ich bunte Cherrytomaten. Damit kann ich die
Sauce für die Pastareste wieder aufpeppen. Pasta con pomodore-aglio-etc. zum
zweiten. Schmeckt fein, aber
hinterher hat es immer noch Resten übrig.
Sonntag, 10. Juni
Von: Dalbergså Nach:
Sikhall
Wind: a.m: SO
3m/s
p.m.: SW 4 m/s
Ab: 11.10 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
5
|
6
|
Übertrag
|
62
|
54
|
8
|
TOTAL
|
73
|
59
|
14
|
Wetter: schön und warm.
Heute Abend soll der Wind auf SW drehen und der Sommer eine kurze Pause
machen.
Nach einem ausgiebigen
Sonntagsfrühstück segle ich mit viel „sissu“, froh über jeden Windhauch, nach
SW. Ziel ist Sikhall. Als der Wind ganz einschläft, hilft ein Bad…Rasmus dreht
die Winddüse wieder etwas auf…mache wieder +/- 3 knt Fahrt.
Dunkle Wolken am
Horizont. Laut Wetterbericht soll es erst heute Abend anfangen zu regnen. Aber
man soll ja die Wettergötter nicht unnötig herausfordern. Die restlichen Meilen
bis zum Ziel fahre ich mit Motor. Und siehe da, kurz vor Sikhall dreht der Wind
auf SW und bringt auch schon die ersten Regentropfen.
Sikhall ist der
sympathische Clubhafen des Segelclubs Vänersborg. Der Hafen ist leer. Ich
vertäue Hilde wieder am bewährten Platz vom letzten Jahr. Die Hamnvärden Mona
& Borje geben mir den Code für die Sanitäranlagen und die Sauna, empfehlen
ein Bad (Wassertemperatur 22⁰ ) und haben noch einen Geheimtipp: in
Gällenäs, ca. 3 km entfernt, produziert ein holländisches Paar Gemüse, Tomaten,
Gurken, Auberginen, Paprika, etc. … med smak o arom! Es gibt einen Hofladen.
Da soll ich Morgen unbedingt mal vorbeigehen.
Motorboote werden auf die Anhänger gezogen. Bald bin ich allein.
Nach dem Znacht, Pasta con pomodore –etc. zum dritten (!) feuere ich den
Saunaofen an. Es geht eine Weile bis die Sauna warm ist. Biosauna. Beim 3. Gang
kurz vor Mitternacht knapp 70⁰.
| Sonntagssegeln, mit viel "sissu" nach Sikhall |
| 😜😝 |
| Pasta con pomodore zum dritten |
Montag, 11. Juni
Sikhall (Hafentag)
15⁰
Wind: SW 6-8 m/s
Dienstag, 12. Juni
Mittwoch, 13. Juni
Wind: SW 6m/s
Donnerstag, 14. Juni
Freitag, 15. Juni
Samstag, 16. Juni
Der Sommer macht heute Pause.
Ich laufe nach Gällenäs und kaufe, wie empfohlen, im Hofladen Tomaten, Paprika, Pimientos de Padron und eine Gurke. Alles „med mer smak o arom“.
Wieder zurück ziehe ich einen 2. Pullover über, nehme das Öfeli wieder in Betrieb und setze ich auf die Terrasse des Clubhauses, schreibe Blog und freue mich auf eine gemütlich warme Sauna heute Abend.
Als ich mich dann an die Vorbereitungen des Znacht mache, kommt die Sonne wieder durch die Wolken: Opholdsvaer. Ich grilliere Würstchen und koche einen grossen Topf Kartoffel. Nachdem die Pastaresten alle gegessen sind werde ich in den nächsten Tagen mich hauptsächlich von Potatis-Resten ernähren.
Das Saunaheizen läuft heute besser. Ich schaffe 75⁰.
| Grönsaker med mer smak o arom |
| der Sommer macht heute Pause |
Dienstag, 12. Juni
Von: Sikhall Nach:
Vänersborg
Wind: O 5m/s
Ab: 11.10 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
8
|
-
|
Übertrag
|
73
|
59
|
14
|
TOTAL
|
81
|
67
|
14
|
Der Sommer ist wieder zurück.
Blauer Himmel und eine gute Brise aus O. Frühstück in der Sonne auf der
Terrasse des Clubhauses.
Mit achterlichem Wind
geht’s nach Vänersborg. Freundlicher Hafenwart. Er findet, dass Vänersborg
immer einen Halt und eine Übernachtung wert ist.
Ganz in der Nähe des
Gästehafens gibt’s eine grosse ICA Kvantum. Ich kaufe, wie von der schwedischen
Bootsnachbarin empfohlen, einen 2kg Beutel Eiswürfel. Luxus pur! Jetzt gibt’s
Campari Orange on the rocks, oder kühlen Weisswein.
Ich mache einen
Spaziergang am Ufer des Vänersees entlang. Schöne Parkanlagen, viele Badefelsen
und eine nettes Cafe.
Zum Znacht gibt’s
Reste Grillwürste mit Bratkartoffel, aufgepeppt mit Cherrytomaten und Feta
gefüllten Pimientos.
| Vänersborg ist eine sympatische Stadt... mit bunten Sonnenschirmen ... |
| Gästehafen: Soeben ist die alte Eisenbahnbrücke nochmals aufgegangen und der Götakanal Dampfer Diana angekommen |
Mittwoch, 13. Juni
Von: Vänersborg Nach:
Lilla Edet
Wind: SW 6m/s
Ab: 9.40 An: 17:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
19
|
-
|
19
|
Übertrag
|
81
|
67
|
14
|
TOTAL
|
100
|
67
|
33
|
Ausgiebiges Frühstück,
inklusive Spiegelei und Bratkartoffel – es hat immer noch Kartoffelresten.
Dann geht’s los. Nicht
weit und da kommt auch schon die 1. Brücke. Warten…waarten….waaarten…Als ich
gerade anfange bei Google nach einer Telefonnummer zu suchen, geht sie auf. Als
nächstes kommt eine Schleuse. Geht ohne Probleme – auch allein. Abwärts
Schleusen ist sowieso einfacher. Und so geht’s weiter:
Brücke….warten….Brücke….warten….etc. Bis dann bei Trollhätan 4 Schleusen
nacheinander kommen.
10 sm weiter bin ich
vor der letzten Schleuse in Lilla Edet. Hier kennen wir uns ja schon bestens
aus. Zielsicher steure ich die Ecke des Gästehafens mit der Steckdose an…. Aber
leider gibt’s die nicht mehr.
Dafür gibt’s aber noch
das WC im ICA (7-23Uhr geöffnet). In der Pizzeria Roma kaufe ich eine Pizza
Istanbul. Sieht mmmmhfein aus…nur bis ich sie an Bord habe, den Tisch montiert,
die Weinflasche entkorkt….ist die Pizza leider nur noch lauwarm.
Aber der Abend wird
schön. Der Wind hat nachgelassen. Ganz allein im Hafen. Ab und zu fährt ein
dicker Lastkahn ganz langsam in die Schleuse…. passt genau in die Schleuse…nur
wenige Zentimeter Abstand von der Schleusenwand.
| Schleusen - ganz entspannt😏 |
Donnerstag, 14. Juni
Von: Lilla Edet Nach:
Göteborg
Wind: SW 7m/s
Ab: 10.40 An: 18:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
29
|
-
|
29
|
Übertrag
|
100
|
67
|
33
|
TOTAL
|
129
|
67
|
62
|
„Wanderungen (2x)“ zur
ICA. Frühstück.
Nachdem die Schleuse
und Brücke passiert ist, haben wir freie Fahrt bis Kungälv (20sm) oder Göteborg
(29sm). Kräftiger Gegenwind, dafür hilft 1 knt Strom. Komme gut voran und
beschliesse bis Göteborg durchzufahren. Aber vor allem in den flacheren
Abschnitten des Götaälvs machen der Wind
gegen und der Strom mit uns Wellen, wie
auf hoher See.
Als krönender
Abschluss des Tages, darf ich vor der Eisenbahnbrücke vor Göteborg eine ½
Stunde lang Warteschlaufen drehen, bis die Brücke aufmacht.
Im Gästehafen Lilla
Bommen hat es noch viel Platz. Die Hilde steuert gleich wieder den komfortablen
Platz an, wo sie schon letztes Jahr gelegen hat. Die Hafengebühren sind, wegen
des Volvo Ocean Race, dann aber fast das Doppelte. Dafür gibt’s zur Begrüssung
einen Regenschauer und zum Frühstück gratis frische Brötchen.
Zum Znacht gibt’s
Risotto. Auch die doppelte Menge. Nach den Pasta-und Kartoffelresten der
letzten Tage, stehen für die nächsten Tage Risottoreste auf dem Speiseplan.
| Gästehafen Lilla Bommen |
| 0. Mariestad - 1. Spiken - 2.Sunnanå (Mellerud) - 3.Dalbergså - 4.Sikhall - 5.Vänersborg - 6.Lilla Edet - 7. Göteborg |
Freitag, 15. Juni
Göteborg (Hafentag)
Wind: SW 4m/s
Mache verschiedene
Einkäufe: Hamnguiden 6 Danmark og sydvestlige Sverige, Geschirr und eine
Kühltasche …damit die Eiswürfel länger halten.
Besuch im Volvo Ocean
Race Village, wo die „Glorreichen Sieben“ gestern, bei Windstärke 15m/s, von
Oslo kommend, eingetroffen sind. Zahlreiche Pavillons der Sponsoren. Videos der
Regatten….uiuiui, da bleibt einem Schönwettersegler wie mir glatt die Spucke
weg.
In einem Pavillon ist
eine dieser Yachten, längs aufgeschnitten, zu sehen. Da hat die Hilde, selbst
zu Dritt noch mehr Platz und Komfort. Ein WC gibt’s auch, so eine Art grosser
Trichter… wird aber anscheinend nur bei Flaute gebraucht.
Eine Yacht, UN
gesponsert, fährt unter dem Banner „Turn the Tide on Plastic“. Sie sammeln auch
Meeresproben … vielleicht sind sie deshalb Letzte? Aber Plastik in den Meeren
ist anscheinend ein Kernproblem, auf das die diesjährige Regatta aufmerksam machen
will.
Ich kaufe mir eine
Musto Cap…. macht nicht schneller, sieht aber chic aus und schützt
Schönwettersegler vor der Sonne.
| Das Volvo Ocean Race Village |
| Die "Glorreichen Sieben" |
| Turn the Tide on Plastic |
| Ein Blick ins Innere einer Rennyacht |
Samstag, 16. Juni
Von: Göteborg Nach:
Hönö Klåva
Wind: SW 4m/s
Ab: 10.40 An: 12:50
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
-
|
10
|
Übertrag
|
129
|
67
|
62
|
TOTAL
|
139
|
67
|
72
|
Das heutige Tagesziel
ist Hönö im nördlichen Schärengarten ca. 10 sm vor Göteborg. Schönes Wetter,
eine leichte Brise. Leider von vorne. Ich muss motoren. Die Insel ist ein
beliebtes Ausflugsziel. Dem entsprechend ist im Gästehafen Klåva Hochbetrieb.
Im Gästehafen ist aber noch viel Platz.
Ich miete ein Velo und
erkunde Hönö und die Nachbarinsel Öckerö, wo die Hilde vor 8 Jahren, nach dem
Zusammenstoss mit dem Motorboot „verarztet“ wurde.
Ein Bad im Meer.
Angenehm warm…. vielleicht +/- 20⁰
Rekognosziere für Andres die
Busverbindungen nach Göteborg am nächsten Dienstag und finde auch 2 Lokale, wo
ich Morgen Fussball gucken kann.
Zum Znacht: Risottoresten (zum letzten Mal) mit Tomatensalat (med smak o
arom!!!)
Sonntag, 17. Juni
Montag, 18. Juni
a.m.
Dienstag, 19. Juni
a.m.
p.m.
| Auf Hönö im Gästehafen Klåva ist Hochbetrieb |
Sonntag, 17. Juni
Hönö (Hafentag)
21⁰
Wind: SW 4-6m/s
Mache 2
Transportfahrten mit dem Velo zur Tankstelle an der Nordseite der Insel. Dann
bringe ich das Logbuch (Blog) wieder auf den neuesten Stand, bis es Zeit wird für
das Fussballspiel um 17 Uhr. Erste Enttäuschung. Die beiden Lokale, die ich
gestern gefunden habe, machen heute schon um 18 Uhr zu. Zum Glück hat die
Pizzeria auch einen (kleinen) Fernseher und schliesst erst um 21 Uhr. Die 2.
Enttäuschung sind die deutschen "Weltmeister"….Mexiko gewinnt 1:0. Und die 3.
Enttäuschung ist die Pizza…
Bleibt als kleines
Trostpflaster das 1:1 der Schweiz gegen Brasilien.
Montag, 18. Juni
Hönö (Hafentag)
21⁰
Wind: SW 8-10 m/s
Miete im Fiskemuseum
wieder ein Velo (120 Sek pro Tag). Mit dem Velo nach Öckerö-Halsö bis zum
Fähanleger Burö. Die Fähre fährt im ½ Stundentakt zu den nördlichen Nachbarinseln
Hallö-Knipple, Hippeln und Rörö.
2 Drittel von Rörö ist
Naturreservat. Ich wandere auf einem gut markierten Stig (ca. 5 km). Das Naturreservat ist Teil des GRACE
Projekts (Grazing and Restoration of Archipelago and Coastal Environments). Im Rahmen des Projekts werden Heideland,
Weideland mit Baumbestand, Feuchtwiesen, etc, mittels Abrennen, Rodung und
Beweidung wiederhergestellt.
Kaffee im Café im Rörö
Hafen. Es läuft gerade die 2. Hälfte Schweden-Korea. Schweden gewinnt dank
Video-Beweis Elfmeter.
Inzwischen hat es
angefangen zu nieseln und der Wind hat zugelegt.
| Mit der Fähre nach Rörö |
| Wanderung durch das Naturreservat auf Rörö |
Dienstag, 19. Juni
Hönö (Hafentag)
16⁰
Wind: SW 11-14
m/s
Warte noch einen
Regenschauer ab, dann mache ich einen kleien Veloausflug. Über die Brücke zur südlichen Nachbarinsel Fotö.
| Hönö |
| Viel Wind |
| Hönö Gästehafen |
Andres kommt pünktlich
um 17.10 mit dem Bus aus Göteborg. Spaziergang zu den Felsen an der Westküste.
Der Wind hat inzwischen kräftig zugelegt. Weiter zum Utsiktspunkt auf dem
Wasserreservoir. Besser festhalten sonst wirst du umgeblasen.
Gourmetdinner: Lachs
auf Senf-Fenchel……mmmmmmhFein! Aber etwas aufwändig!
| Vällkommen Andres! |
| Der Wind hat nochmal zugelegt |
| Blick auf Hönö und die Insel Fotö |
| Hönö Klåva |
Mittwoch, 20. Juni
Hönö (Hafentag)
17⁰
Wind: a.m. S 6-7m/s
p.m. SWW 10-12m/s
Nach einem
freundlichen Beginn stellt sich Regenwetter ein. So richtig gruuusig. Besuch im
Fiskemuseum. Viel gesammelt, aber alles etwas unübersichtlich.
Heute bleibt die Küche
kalt. Wir gehen im Tullhuset essen.
Feiner Fisch.
Die Nacht ist etwas unruhig.
Der Wind zerrt an der Persenning lässt die Falle gegen den Mast schlagen.
| Frühstück |
Donnerstag, 21. Juni
Von: Hönö Klåva Nach:
Styrsö Bratten
16⁰
Wind: WNW 8-10m/s
Ab: 11:30 An: 12:50
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
7
|
-
|
Übertrag
|
139
|
67
|
72
|
TOTAL
|
146
|
74
|
72
|
21. Juni Tag und
Nachtgleiche. Midsommar wird aber erst morgen Freitag gefeiert.
Aufstehen eilt nicht,
der Himmel hellt sich erst langsam auf und bis zu unserem Tagesziel ist es nur
ein Katzensprung.
Noch ein Einkauf für
die nächsten 3 Tage. Dann geht’s los. Die Hilde ist schon ganz giggerig, schon
soooooo lange nicht mehr gesegelt. Es hat immer noch viel Wind. Nachdem das
Gross gesetzt ist geht’s in Sausefahrt mit 5-7knt vor dem Wind nach Styrsö. Wir
finden einen idealen Liegeplatz. WC ist vorhanden. Im Restaurant im Hafen kann
man Fussball gucken und morgen haben sie bis 1 Uhr offen.
Gestärkt mit einem
Zvieriplättli erkunden wir den Nordteil der Insel. Zum Znacht gibt’s Spaghetti
con pomodore –etc. Dann ein Quirkel (Alfred gewinnt!)
Als es dann Zeit für’s
Schlafengehen wird hat das Komfort WC geschlossen, bleibt nur ein toi-toi WC
und Zähne putzen auf dem Bootssteg. Heute Nacht regnet es.
| Der Hafen Styrsö Bratten |
Freitag, 22. Juni
Styrsö (Hafentag)
17⁰
Wind: N 8m/s
Die Sonne scheint. Und
noch ein Glücksfall, das WC mit Brünneli ist wieder aufgeschlossen. Gemütliches
Zmörgeln. Wanderung auf einem ca. 5 km langen Naturstig um den Südteil der
Insel. Styrsö war schon früher ein beliebter Ausflugsort. Ende des 19. Jahrh. entdeckten
die reichen Göteborger die Insel und errichteten zahlreiche stattliche Villen,
viele mit Privatstrand. Autos sind verboten. Die üblichen Verkehrsmittel sind
Fahrräder, Mopeds und elektrische Golfwagen.
Um 4 Uhr gibt’s den
Tanz um den geschmückten Baum, die midsommarstång, zu lustigen Spieltanzmelodien.
Frauen und Kinder haben sich fein angezogen und sich mit Kränzen aus Blumen und
Birkenzweigen geschmückt. Auch die Hilde wird geschmückt mit Birkenzweigen und
den Flaggen der Länder, die sie schon bereist hat.
20 Uhr Fussball
Schweiz – Serbien. Das Restaurant hat schon geschlossen. Aber im Thai nebenan bekommen wir noch was zu essen (catering) die Bar stiftet die Teller, Fussballkrimi inklusive. Die Schweiz dreht das Spiel nach 0:1 Rückstand noch in letzter Minute und gewinnt 2:1.
Samstag, 23. Juni
17⁰
Sonntag, 24. Juni
17⁰
Montag, 25. Juni
Dienstag, 26. Juni
25⁰
Mittwoch, 27. Juni
23⁰
Donnerstag, 28. Juni
Zum Znacht gibt’s einen
schwedischen Grillschmaus mit einem grossen Flintsteak und Fächerkartoffeln (Hasselbackpotatis).
Das anschliessende Quirkel gewinnt Alfred.
Freitag, 29. Juni
Samstag, 30. Juni
Eine Prozession von Bademänteln gehüllten Weiblein und Männlein, die meisten älteres Semester wandert zur Bademole für ein Morgenbad. Viele machen das das ganze Jahr so.
| Wanderung um den Südteil der Insel |
| Tanz um die midsommarstången |
| auch die Hilde ist festlich geschmückt |
Samstag, 23. Juni
Von: Styrsö Bratten Nach: Gottskär
17⁰
Wind: WNW 5-8m/s
Ab: 10:00 An: 15:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
23
|
23
|
-
|
Übertrag
|
146
|
74
|
72
|
TOTAL
|
169
|
97
|
72
|
Guter Wind. Sonne.
Segeln vom Feinsten. Früher als erwartet sind wir in Gottskär. Viel Betrieb.
Lange Schlangen vor den Glace Ständen. Wir suchen einen TV für das
Fussballspiel Deutschland – Schweden. Kein Problem, sollte man meinen,
schliesslich ist ganz Schweden im Fussballfieber. Doch im Restaurant sagt die
Managerin heute „njet“. Vielleicht mit dem Bus 14km nach Kungsbacka? Der
Hafenwart hat eine bessere Idee und telefoniert…. in ca. 5 km gibt’s eine
Pizzeria, die einen Fernseher und bis 22 Uhr offen hat. Wir bekommen 2 Velos –
gratis für Gäste!!!
Wir bestellen Pizza.
Das Spiel läuft gar nicht gut für Deutschland. 1:0 für Schweden. Ausgleich in
der 2. Halbzeit… Fussballkrimi, Hitchkock nix dagegen. Da meinen die kurdischen
Pizzaiolos noch 5 Minuten, dann wollen sie schliessen… sorry aber keine Gäste
mehr.
Wohl oder übel packen
wir zusammen und pedalen zurück. Im Gästehafen erfahren wir: 2:1 für
Deutschland in der Nachspielzeit…. Freude herrscht. Andres hat eine Wette
verloren und muss morgen Abend grillieren.
Sonntag, 24. Juni
Von: Gottskär Nach:
Bua
Wind: S-SW
5m/s WNW 5-6m/s
Ab: 12:15 An: 15:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
12
|
-
|
Übertrag
|
169
|
97
|
72
|
TOTAL
|
181
|
109
|
72
|
Wieder schönes Wetter
und eine leichte Brise. Der Naturhafen Ustö wird für ungeeignet befunden, wir
fahren weiter bis nach Bua. Schöner Hafen. Gute Infrastruktur, inklusive Tisch
& Bank und Grillplatz. Nebenan liegt Ringhals, das grösste AKW des Nordens.
Wir laufen 2 km auf
einem Naturstig dann macht sich Andres ans Grillieren. Rindsplätzli mit
Dill-Knoblauchkartoffeln und Salat.
Montag, 25. Juni
Von: Bua Nach:
Varberg
19⁰
Wind: WNW 3m/s
Ab: 10:06 An: 14:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
11
|
1
|
Übertrag
|
181
|
109
|
72
|
TOTAL
|
193
|
120
|
73
|
Weiterhin schönes
Wetter. Eine leichte Brise. Mal mehr mal weniger . Vorbei an kleinen Inseln. Auf
den Felsen sonnen sich Robben.
Varberg. Sehr schöner
Gästehafen, Sanitäranlagen, Waschmaschine und gratis Velomiete für Gäste und,
nicht zu vergessen, eine nette Hafenmeisterin.
Mit dem Velo zur nahen
Festung und dann weiter entlang der Küste bis zum Sanatorium und Campingplatz
Apelviken… zurück durch die Stadt.
Alfred nimmt am
Sandstrand neben dem Hafen noch ein Bad (20⁰). Zum Znacht ein
mmmmhhfeines Rucola Risotto.
| Auf den Felsen sonnen ich Robben |
Dienstag, 26. Juni
Von: Varberg Nach:
Glommen
25⁰
Wind: WNW 4m/s
Ab: 10:50 An: 14:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
12
|
-
|
Übertrag
|
193
|
120
|
73
|
TOTAL
|
205
|
132
|
73
|
Die weitere
Etappenplanung wird mit den WM Spielen von Deutschland und der Schweiz
bestimmt. Deshalb werden wir heute und morgen kurze Etappen machen, nach
Glommen respektive Falkenberg.
Es ist warm. Selbst
Andres zieht heute kurze Hosen an und verzichtet auf den Pullover (bis am
Abend).
Der Gästehafen in
Glommen wird vom lokalen Bootclub betrieben. Tiptop…WC, Dusche, Bank &
Tisch, alles vorhanden.
Der Laden ist ca. 1 km
vom Hafen entfernt.
Zum Znacht gibt’s Risotto Saltimboca und zum „Dessert“ eine Partie
Quirkel, die Andres knapp gewinnt (Spielstand: 2:2) und dann versinkt die Sonne
malerisch im Meer.
| Quirkel. Spielstand 2:2 |
| Glommen |
Mittwoch, 27. Juni
Von: Glommen Nach: Falkenberg
23⁰
Wind: SS 3m/s
Ab: 9:50 An: 12:10
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
5
|
1
|
Übertrag
|
205
|
132
|
73
|
TOTAL
|
211
|
137
|
74
|
Kurze Etappe. Wir
wollen zeitig in Falkenberg sein zum Fussballschauen. Der Gästehafen wird vom
lokalen Bootsclub betrieben. Alles vorhanden, sogar ein TV Raum und Velos. Das
Stadtzentrum ist ca 1.5 km entfernt. Was wir nicht bedacht haben ist, dass im
schwedischen TV heute Schweden – Mexico übertragen wird und nicht Deutschland –
Südkorea. Im Stadtzentrum gibt’s auf dem Rathausplatz Public Viewing, die Fans
alle in gelb. Wir haben Glück: In der Amadeus Bar nebenan werden auf einem TV
auch die Spiele Deutschland - Korea und später Schweiz – Costa Rica übertragen.
Schnell noch ein
Einkauf in der ICA, dann sind wir pünktlich zurück für die Übertragung der
Fussballmatches. Freude herrscht in Schweden. Schweden gewinnt gegen Mexico 3:0
und wird Gruppensieger. Deutschland verliert 0:2 gegen Südkorea und scheidet
aus.
In der Pause bis zum
Spiel Schweiz – Costa Rica essen wir Znacht, Räucherfisch und Gschwelti.
Die Schweizer machen
es besser gegen Costa Rica und kommen eine Runde weiter. Am nächsten Die. im
Achtelfinal gegen Schweden.
| Freude herrscht bei den schwedischen Fans |
Donnerstag, 28. Juni
Von: Falkenberg Nach:
Grötvik
Wind: WNW 4-7m/s
Ab: 10:10 An: 15:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
20
|
20
|
-
|
Übertrag
|
211
|
137
|
74
|
TOTAL
|
231
|
157
|
74
|
Die Sonnenschein und
eine gute Brise aus NW trösten über den Fussballkater hinweg.
Nach dem Frühstück
noch ein schneller Einkauf in der ICA, dann heisst es Leinen los. Dann sausen
wir mit achterlichem Wind unserem Ziel entgegen. Grötvik, ein hübscher kleiner
Hafen, 4 sm vor Halmstad. Auch hier wird der Gästehafen vom Bootsclub
betrieben. Die sanitären Anlagen werden gerade umgebaut und als WCs dienen
temporär blaue Toi Toi WCs. Sonst kann man aber nicht meckern. Das Clubhaus
steht 24 Stunden zur Verfügung. Badestrand nebenan. Auch einen Grill und
genügend0 Bänke & Tische gibt es.
Zvieriplättli. Dreiangel
in der Hose flicken. Kurzer Spaziergang auf einem markierten „stig“.
Alfred nimmt ein Bad
im Meer …. Andres weigert sich weiterhin … 20⁰ ist zu kalt!
| auch ich hab ein Rentnerbänkli |
| der Grill-Maestro am Werk |
| Flintsteak & Hasselbackpotatis...... mmmmmmmmmhhFEIN 😋😋 |
Freitag, 29. Juni
Von: Grötvik Nach:
Båstad
Wind: NNO 4-5m/s
Ab: 10:50 An: 14:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
13
|
13
|
-
|
Übertrag
|
231
|
157
|
74
|
TOTAL
|
244
|
170
|
74
|
Frühstück in der warmen Morgensonne, komfortabel auf der Terrasse der
Seenotrettungsstation. Ein weiterer prächtiger Sommertag.
Vor dem Wind auf Schaukelkurs nach Båstad. Im Gästehafen von Båstad gibt’s noch viel Platz. Wir legen uns
längsseits im inneren Hafen, und sind so quasi im Zentrum des Geschehens.
Båstadist ein
quirliger Ort. Um 1900 entdeckte das reiche Grossbürgertum Südschwedens Båstad als Bade- und Feriendestination. Ludvig Nobel (der Neffe von Alfred Nobel)
erkannte das touristische Potential und förderte Tennis und Golf und
entwickelte den Ort zu einem internationalen Tourismusressort. Heute ist Båstad vorallem bekannt als Hauptstadt des schwedischen Tennis. Jeden Sommer findet
als Teil der ATP World Tour das Turnier in Båstad statt, und lockt mehr als 20‘000
Besucher an.
Nachdem wir im Hafenbüro (freundlicher Service) eingecheckt haben machen
wir uns auf die Suche nach der ICA, um unsere Vorräte zu ergänzen.
Die Bordküche bleibt heute geschlossen. Wir gehen in einem der
Hafenrestaurants essen.
Samstag, 30. Juni
Von: Bådstad Nach:
Torekov
Wind: NW 5-7m/s
Ab: 11:10 An: 14:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
13
|
13
|
-
|
Übertrag
|
244
|
170
|
74
|
TOTAL
|
257
|
183
|
74
|
| Morgenbad |
Eine Prozession von Bademänteln gehüllten Weiblein und Männlein, die meisten älteres Semester wandert zur Bademole für ein Morgenbad. Viele machen das das ganze Jahr so.
Nachdem Frühstück nochmals zur ICA, um einzukaufen, was wir gestern
vergessen haben.
Dann geht’s flott, zuerst an der Kreuz, dann am Wind nach Torekow an der
NW Ecke der Bjärehalvön.
| ..in the groove...😊 |
Im Gegensatz zu Bådstad ist
der Gästehafen von Torekow schon ziemlich voll. Die meisten Boote im inneren
Hafen liegen im Päckchen. Wir finden einen freien Platz …. Glück gehabt!.... Denkste!
…denn gerade, als wir im am Znachtkochen sind, kommt der Hafenmeister und meint,
wir müssten umziehen, ins Päckchen an ein Fischerboot. Der Platz wird für die
Dickschiffe gebraucht….grrrhhhh!
Aber ansonsten ist der
Hafen sehr sympatisch und hat alles, was man braucht. Inklusive Waschmaschine,
die sofort in Betrieb genommen wird.
Spaziergang entlang
der Küste und zurück durchs Dorf. Zum Znacht gibt’s Farfalle an Lachs-Dill
Sauce, inklusive Zügeln (siehe oben).
Die Quirkelpartie muss
abgebrochen werden. Der Wind hat gedreht und bläst uns die Quirkelsteine vom
Tisch.
Sonntag, 1. Juli
| Torekow Gästehafen |
| Badesteg |
Sonntag, 1. Juli
Von: Torekov Nach:
Mölle
Wind: NNO 4-6m/s
Ab: 10:10 An: 13:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
13
|
13
|
-
|
Übertrag
|
257
|
183
|
74
|
TOTAL
|
270
|
196
|
74
|
Torekow am Morgen: Auch hier, zu Fuss, mit Velo und Auto, in Bademantel
gehüllt, kommen sie wieder für ihr Morgenbad. Alfred schliesst sich ihnen an. Das
Wasser schöööööön erfriiiischend ….und, was auch mal erwähnt werden muss, keine
Quallen (habe schon lange keine mehr gesehen).
Mit achterlichem Wind und 1 knt Strom sausen wir nach Mölle, auf der
andern Seite der Bucht auf der Halbinsel Kullen gelegen. Mölle war, wie Båstad, anfangs des letzten Jahrhunderts, ein
populäres Seaside Ressort. Das riesige
Grand Hotel über der Stadt zeugt noch von dieser Zeit.
Wir wandern 5 km auf dem Kullaleden über den Kullaberg zum Leuchtturm Kullen
Fyr am nordwestlichen Ende der Halbinsel.
Wunderschöne Landschaft. Zurück mit dem Bus, Kreditkarte funktioniert nicht, keine Verbindung... wir fahren gratis.
Zum Znacht essen wir im Hamnen Krog auf der Hafenmole Fish & Chips. Das
war wieder mal ein sehr schöner Tag, inklusive die Geschichte mit Andres
verlorener Sonnenbrille endet mit einem Happy End.
Montag, 2. Juli
Ein Bad im Hafenbecken. Frühstück neben dem Bäckerwagen am Hafen. Der
Gästehafen ist noch eine Baustelle. Dusche & WC sind provisorisch in
Containern, alles ein bisschen schmuddelig. Aber die Preise haben sie schon mal
erhöht.
Dienstag, 3. Juli
Mittwoch, 4. Juli
| Mölle Grand Hotel |
| auf dem Kullaleden....Blick zurück auf Mölle.... |
| ..... über den Kullaberg zum Leuchttturm |
| Apéro |
| Fish & Chips.... mmmmmhhhhFein |
Montag, 2. Juli
Von: Mölle Nach:
Viken
Wind: NW 6-8m/s
Ab: 10:25 An: 13:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
10
|
-
|
Übertrag
|
270
|
196
|
74
|
TOTAL
|
280
|
206
|
74
|
| Frühstück |
Kurze Etappe nach Viken. Das Festmachen dauert etwas. Den ersten Versuch
müssen wir abbrechen, die Hilde passt nicht zwischen den Pfosten hindurch, zu
dick!
Sehr schöner Ort. Perfekte Infrastruktur, inklusive Waschmaschine in der
Hafengebühr inbegriffen.
Andres spendet eine Glace, als Finderlohn für die Sonnenbrille.
Anschliessend ein Spaziergang durch das Dorf. Alte Häuser sehr geschmackvoll
renoviert. Eine alte Windmühle, von einem Kapitän gebaut und nach seiner Tochter
Sophia benannt.
Anschliessend ein Bad im Meer. Diesmal wagt sich auch Andres ins kühle
Nass.
Zum Znacht gibt’s Ratatouille mit Reis. Nach Abwasch und einem kleinen Verdauungsspaziergang
endet der Tag mit Kaffee, Kirsch & Schoggi und dem
Quirkle-Entscheidungsspiel. Alfred gewinnt. Schlussstand 4:3.
Dienstag, 3. Juli
Von: Viken Nach:
Helsingborg
Wind: NW 6-7m/s
Ab: 11:00 An: 13:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
8
|
-
|
Übertrag
|
280
|
206
|
74
|
TOTAL
|
288
|
214
|
74
|
Tagwache wie üblich um 7:20h; Morgenbad, Frühstück…. Nach Helsingborg
ist es nur ein Katzensprung. Aber die Abreise verzögert sich. Das Portemonnaie
mit der Bordkasse ist nicht mehr aufzufinden. Und die Suche an Bord, Dusche, WC
und dem auf dem Weg des Spaziergangs gestern Abend bleibt erfolglos. Es findet
sich dann in Helsingborg, versteckt ganz hinten in der Besteckschublade.
Wir sausen mit viel Wind und Welle nach Helsingborg. Grosser Hafen, mit
guter Hafeninfrastruktur, inklusive 24 h Sauna.
Gestärkt mit den Ratatouille Resten machen wir uns auf die Suche nach
einer Beiz für das WM-Spiel Schweden-Schweiz. In der Stadt herrscht Hochstimmung.
Schwedische Farben: blauer Himmel und Fans in Gelb. Wir haben Gück und finden eine
Beiz (Tivoli) und sogar noch einen Sitzplatz. Die Schweiz verliert 0:1.
Abendessen in einem Tai-Restaurant. Andres lädt ein ….tack sa mycket!,
morgen fährt er wieder nach Hause.
Anschliessend noch ein kleiner Verdauungspaziergang zum Kärnen, 35m
hoher Wachtturm und Wahrzeichen Helsingborg. Leider nicht zugänglich. Auch hier
wird gebaut und renoviert. Aber schöner Blick auf die Stadt.
Zurück im Hafen bestaunen wir den Sonnenuntergang, immer wieder schön.
| Helsingborg Norra Hamnen |
| Rathaus |
| Helsingborg im Fussballfieber |
| Tack sa mycket, Andres |
![]() |
| 1. Gottskär - 2.Bua - 3.Varberg - 4.Glommen - 5. Falkenberg - 6.Grötvik - 7.Båstad - 8.Torekov - 9.Mölle - 10.Viken |
Mittwoch, 4. Juli
Helsingborg (Hafentag)
Wind: NNW 5m/s
Heute gibt’s Hafentag. Andres geht heute von Bord und fährt am
Nachmittag mit dem Zug nach Kopenhagen.
Der Tag beginnt mit einer kurzen Sauna vor dem Frühstück. Anschliessend
machen wir den City Walk durch Göteborg. Unterbrochen von Lunchmusik in der Mariakyrkan.
Die Künstler, Mutter & Tochter aus Polen spielen Orgel & Violine.
Zum Schluss noch ein feines Gelato, dann muss Andres auf den Zug. Tack
sa mycket, Andres. Välkommen tillbaka!
Einkauf in ICA und im Systembolaget. Logbuch aktualisieren.
Donnerstag, 5. Juli
(abends)
Freitag, 6. Juli
Wind: WNW 5m/s
Ich miete eines der vielen gelben Velos, die beim Kiosk parkiert sind, und mache eine Inselrundfahrt. Die Insel Ven, so erfahre ich unterwegs auf einer Infotafel ist 4470m lang und misst an ihrer breitesten Stelle 2650m. Um die 350 Einwohner leben hier ganzjährig und Rentner, Künstler, im Tourismus Beschäftigte und Pendler. Neben der schönen Landschaft ist das Tycho Brahe Museum die wichtigste Sehenswürdigkeit Tycho Brahe (1546-1601) war der bedeutendste Astronom seiner Zeit. Das Museum ist noch geschlossen.
Samstag, 7. Juli
Wind: WNW 4m/s
7 Uhr Frühstart. Habe gestern noch mit dem Havnefoged von Kopenhagen Langelinie telefoniert und gefragt ob’s noch Platz hat. „…sorry to say but we are full, more than full, overbooked…”Als er dann aber erfährt, dass ein lille Folkeboot einen Platz, bessert sich die Lage sofort: „ for a folke we always have a place…” Aber ich soll, wenn möglich, früh hier sein.
| noch ein Foto... |
| Musiklunch in der Mariakyrkan |
| und ein feines Gelato |
| Helsingborg. Blick auf den Öresund |
Donnerstag, 5. Juli
Von: Helsingborg Nach:
Kyrkbacken
Hamn (Ven)
Wind: W 3-5m/s
Ab: 10:15 An: 13:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
9
|
-
|
Übertrag
|
288
|
214
|
74
|
TOTAL
|
297
|
223
|
74
|
Laut Wetterbericht soll es am Morgen bedeckt sein und dann aufklaren.
Aber es bleibt den ganzen Tag bedeckt.
Morgenprogramm ditto gestern: Sauna dann Frühstück.
Die Insel Ven, mitten im Öresund gelegen ist ein beliebtes Ausflugsziel
und hat 3 Häfen. Ich wähle Kyrkbacken Hamn, auf der Westseite. Sympathischer
Gästehafen. Persönlicher Empfang durch den Hamnfoged. Er empfiehlt für morgen,
den dänischen Hafen Tårbæk und vermittelt mich gleich an den Hamnfoged von Tårbæk,
der gerade zu Besuch ist.
Für morgen habe ich eine Velotour rund um die Insel geplant. Heute
wandere ich hinauf zur mittelalterlichen Kirche St. Ibb, malerisch über dem
Hafen gelegen. Später noch einmal, um 18.30 h gibt’s dort ein Konzert.
Das Konzert, Gesang und Piano. Fantastiskt! Bin begeistert. Josefine
Andersson, die Sängerin ist stimmgewaltig, echt klasse. Frau Pfarrer hält
zwischendurch eine Andacht und redet lang und viel…. verstehe kein Wort….
Josefine gibt am Schluss noch eine Zugabe: „ jeg elsker dig“ (ich liebe
dich) von Edvard Grieg. Auch Petrus hat wohl Freude daran. Die Sonne kommt
durch die Wolken, wunderschöne Abendstimmung.
Rökt fisk und Gschwellti zum Znacht rundet einen perfekten Tag auch noch
kulinarisch ab.
Freitag, 6. Juli
Von: Kyrkbacken Hamn (Ven) Nach: Tårbæk
(p.m.)
Wind: WNW 5m/s
Ab: 12:15 An: 14:50
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
8
|
-
|
Übertrag
|
297
|
223
|
74
|
TOTAL
|
305
|
231
|
74
|
Ich miete eines der vielen gelben Velos, die beim Kiosk parkiert sind, und mache eine Inselrundfahrt. Die Insel Ven, so erfahre ich unterwegs auf einer Infotafel ist 4470m lang und misst an ihrer breitesten Stelle 2650m. Um die 350 Einwohner leben hier ganzjährig und Rentner, Künstler, im Tourismus Beschäftigte und Pendler. Neben der schönen Landschaft ist das Tycho Brahe Museum die wichtigste Sehenswürdigkeit Tycho Brahe (1546-1601) war der bedeutendste Astronom seiner Zeit. Das Museum ist noch geschlossen.
Nach 2 ½ Stunden bin ich wieder zurück. Inzwischen haben sich die grauen
Wolken verzogen. Blauer Himmel. Es wird sommerlich warm. Mit einer leichten
Brise segle ich nach Tårbæk in Dänemark. Unterwegs rufe ich den Hamnfoged an
und melde mich. Kein Problem, es hat noch Platz genug.
Vom Hafen sind es eine ½ Stunde zu Fuss zum Dyrehausbakken, dem ältesten
Vergnügungspark Dänemarks oder der Welt (?). Eine Art Tivoli in einem Park mit
vielen Restaurants, Imbissbuden und einer nostalgischen Holzachterbahn
„rutschebahnen“ (Baujahr 1930). Gibt schon mal einen Vorgeschmack auf den
Tivoli. Bei Bier und Chicken Nuggets schaue ich mir die 1. Halbzeit Brasilien –
Belgien an. Die zahlreichen belgischen Fans sind happy, Belgien gewinnt.
Samstag, 7. Juli
Von: Tårbæk Nach: København
(Langelinie)
Wind: WNW 4m/s
Ab: 7:00 An: 8:50
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
-
|
7
|
Übertrag
|
305
|
231
|
74
|
TOTAL
|
312
|
231
|
81
|
| Gäästehafen Langelinie, sympathischer Gästehafen... |
| .... Hafenkino inklusive |
7 Uhr Frühstart. Habe gestern noch mit dem Havnefoged von Kopenhagen Langelinie telefoniert und gefragt ob’s noch Platz hat. „…sorry to say but we are full, more than full, overbooked…”Als er dann aber erfährt, dass ein lille Folkeboot einen Platz, bessert sich die Lage sofort: „ for a folke we always have a place…” Aber ich soll, wenn möglich, früh hier sein.
So motore ich die 7 sm bis Kopenhagen und treffe dort rechtzeitig ein.
Es hat noch genügend Platz…. da hat der Havnefoged wohl ein bisschen
dramatisiert. Die Hilde bekommt einen Platz in bester Lage, direkt vor dem
Club-/Servicehaus…. und bester Gesellschaft, gleich nebenan sitzt die „lille havfrue“.
Die kleine Meerjungfrau, das Wahrzeichen Kopenhagens. Täglich zieht die
liebeskranke Meerjungfrau Tausende von Besuchern an. Für alle die an weiteren
Details interessiert sind, weiss Wikipepia bestens Bescheid. Geschaffen von
Edvard Eriksen, im Auftrags des Besitzers der Carlsberg Brauerei, nach dem
Vorbild des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen. Vorbild für den
Kopf lieferte die Primaballerina Ellen Price, Hauptdarstellerin eines Balletts
gleichen Namens. Für den Körper sass dann die Ehefrau des Sponsors, Eline,
Modell.
| gleich nebenan sitzt die Kleine Meerjungfrau |
Ich wandere die Hafenpromenade hinunter… vorbei an einem riesigen
Kreuzfahrtschiff und, am Kai von Amalienborg, vorbei an den XXL-Dickschiffen der
Superreichen. Auf der andern Seite des Hafens liegt prominent die Oper. Der Ofelia
Plads, eine grosse Terrasse und Treppe, genutzt für öffentliche
Theatervorstellungen und andere Events oder heute als Platz zum Sonnen- und
Wasserbaden.
Ich komme zum Nyhaven. Wunderschöne alte Häuser, alle renoviert,
Restaurant an Restaurant. Im inneren Teil des Hafens liegen alte klassische
Kutter. Heute Abend gibt’s hier Jazzkonzert, z.Zt. ist Jazzfestival in
Kopenhagen. Der ideale Ort, um den Tag mit einem Bier auf der Kaimauer zu
begiessen.
Vorbei am Tivoli, komme ich zum Bahnhof und zur Tourist Information. Kaufe
für 149 kr. für 30 Tage 60 GB Internetzugang. Mit dem Bus 26 wieder zurück zu
Hilde in den Hafen.
Zum frühen Znacht gibt’s heute endlich, die schon mehrfach verschobenen
Teigwaren mit Rüebli-Speck-Sauce und Feta…yummyyummy…
Anschliessend laufe ich nochmal in die Stadt, zum Rosenborg Park und
Kings Garden. Aber dort sind die Jazzkonzerte schon vorüber. Weiter zum
Nyhaven. Hier gibt’s Jazz und Hunderte/Tausende Besucher die es sich mit einem
Bier auf dem Hafenkai gut gehen lassen.
Sonntag, 8. Juli
Wind: SOO 3m/s
Kaufe feine Kanelsnegle und Croissants in der nahen Bäckerei. Nach dem Frühstück schaffe ich es dann im 3. Anlauf ein City Ticket online zu kaufen.
Mit dem Bus 26 in die Stadt. und der "self-guided walking tour" folgend durchs Stadttzentrum zum Bahnhof, zur Touristeninfo und dann zurück zum Rundetaarn (Runde Turm). Ein Schneckengang windet sich den Turm hinauf, wie im Parkhaus. Oben bietet sich dann auf 34.8m Höhe dann ein hervorragender Blick auf die Stadt.
Im Central Park lausche ich noch eine Weile dem Jazzkonzert, dann knurrt der Magen.
Ein Gin Tonic on the Rocks, feine aufgewärmte Pasta Resten.
Montag, 9. Juli
(p.m.)
Heute erkunde ich die Freistadt Christiana. 1971 von einer Gruppe Hippies gegründet, entstand hier eine alternative autonome Wohnsiedlung. Heute ist Christiana eine der grössten Touristenattraktionen. Berühmt für seine Hauptattraktion, die Pusher Street in der Haschisch und Cannabis öffentlich an befestigten Ständen verkauft werden. Fotografieren ist hier nicht erwünscht. Der Staat scheint den Handel zu tolerieren. Als dann aber 4 Polizisten auf Streife in die Nähe kommen, sind die Stände alle verschwunden. Daneben gibt’s dann auch noch harmlose Läden mit Kunsthandwerk und Schmuck aus der ganzen Welt und Restaurants und Imbissbuden mit feinen Sachen fürs kleine Portemonnaie. Alternative Wohnhäuser mit Gemüsekisten und allerlei Gerümpel ums Haus.
| Nyhaven |
Jazzfestival
Sonntag, 8. Juli
Kopenhagen (Hafentag)
Wind: SOO 3m/s
Kaufe feine Kanelsnegle und Croissants in der nahen Bäckerei. Nach dem Frühstück schaffe ich es dann im 3. Anlauf ein City Ticket online zu kaufen.
Mit dem Bus 26 in die Stadt. und der "self-guided walking tour" folgend durchs Stadttzentrum zum Bahnhof, zur Touristeninfo und dann zurück zum Rundetaarn (Runde Turm). Ein Schneckengang windet sich den Turm hinauf, wie im Parkhaus. Oben bietet sich dann auf 34.8m Höhe dann ein hervorragender Blick auf die Stadt.
Im Central Park lausche ich noch eine Weile dem Jazzkonzert, dann knurrt der Magen.
Ein Gin Tonic on the Rocks, feine aufgewärmte Pasta Resten.
| Kopenhagen ist eine Velostadt |
| Jazzkonzert |
| Rathaus |
| Vom Rundetaarn bietet sich eine schöner Blick auf die Stadt |
Montag, 9. Juli
Kopenhagen (Hafentag)
(a.m.)
22⁰
(p.m.)
Wind: W 3-4m/s
Heute erkunde ich die Freistadt Christiana. 1971 von einer Gruppe Hippies gegründet, entstand hier eine alternative autonome Wohnsiedlung. Heute ist Christiana eine der grössten Touristenattraktionen. Berühmt für seine Hauptattraktion, die Pusher Street in der Haschisch und Cannabis öffentlich an befestigten Ständen verkauft werden. Fotografieren ist hier nicht erwünscht. Der Staat scheint den Handel zu tolerieren. Als dann aber 4 Polizisten auf Streife in die Nähe kommen, sind die Stände alle verschwunden. Daneben gibt’s dann auch noch harmlose Läden mit Kunsthandwerk und Schmuck aus der ganzen Welt und Restaurants und Imbissbuden mit feinen Sachen fürs kleine Portemonnaie. Alternative Wohnhäuser mit Gemüsekisten und allerlei Gerümpel ums Haus.
Gleich neben an ist die Vor Frelser Kirke (Erlöser Kirche). Bekannt für
den korkenzieherförmigen Turm. Von den 400 Treppenstufen verlaufen die letzten 150
aussen an der Turmspitze entlang. Von dort hat man wahrscheinlich den besten
Blick auf Kopenhagen.
Die Kanäle in Christianshaven werden auch als Gästehafen genutzt. Doch,
wie es scheint, herrscht hier grosses Gedränge. Da sind wir in Langelinie
besser aufgehoben.
Auf der Inderhavensbroen komme ich auf die andere Seite des Hafens. Die
2016 eingeweihte Brücke ist einzigartig, weil sie nur für Fussgänger und Velos bestimmt
ist. Vom Schauspielhaus bringt mich der Water Bus nach Nodre Toldbod. Von dort
sind es dann nur noch ein paar hundert Meter bis zur Meerjungfrau und zur
Hilde.
Dienstag, 10. Juli
(abends)
Wind: W 3 m/s
Freitag, 13. Juli
22⁰
| Christianshavn |
| Freie Stadt Christiana |
| Christiana |
| Pusher Street |
| Alternatives Wohnen. Gemüsekisten und viel Gerümpel ums Haus |
| Erlöser Kirche |
| Auf dem Kirchturm hat man den schönsten Blick auf die Stadt |
| Velostau bei der Brückenöffnung |
| Inderhavensbroen für Fussgänger und Velos |
| Wasser Bus vor der Inderhavensbroen |
| Oper |
Dienstag, 10. Juli
Kopenhagen (Hafentag)
Wind: W 3 m/s
Um 6.30h laufe ich zur Bäckerei, um Brötchen, Croissants, Kanelsnegle
& Co. zu kaufen. Aber der Bäcker hat wohl verschlafen…. die Regale sind
noch leer.
Um 8.26h fahre ich mit dem Zug zum Flughafen. Um 9 Uhr kommen Monika und
Nika mit der Swiss in CPH an. Der Flug ist pünktlich, aber das Gepäck lässt auf
sich warten. Nikas Koffer ist nicht angekommen.
| Welkommen Nika & Monika |
Wieder zurück im Hafen gibt’s erst mal ein spätes Znüni. Dann versucht
A. herauszufinden wie es mit Nikas Koffer steht. Endlose Warteschlaufen, um
schlussendlich zu erfahren, dass noch nichts bekannt ist. Wir machen eine Hafenrundfahrt mit dem
Water Bus. 2 ½ Stunden dauert die Rundfahrt. Nika ist inzwischen zu Monikas
Füssen eingeschlafen.
| Nika macht einen Power Nap |
Inzwischen knurrt der Magen wieder und die Energie fehlt, um jetzt noch ein
passendes Fish & Chips Restaurant zu suchen. So wird Grosspapi beauftragt,
Spaghetti zu kochen, während Grossmami und Nika Spiele spielen. Inzwischen hat
es zu regnen angefangen, der erste Regen seit 3 Wochen, und auf der Hilde wird
es chaotisch eng und kuschelig.
Der Koffer ist inzwischen auch gefunden worden und soll heute Abend,
zwischen 21h und 24h noch angeliefert werden, inshallah. Ich halte Wache und
aktualisiere den Blog.
Mittwoch, 11. Juli
Wind: ONO 3-4 m/s
Donnerstag, 12. Juli
26⁰
Mittwoch, 11. Juli
Kopenhagen (Hafentag)
26⁰
Wind: ONO 3-4 m/s
Nikas Koffer ist dann gestern Abend noch angeliefert worden, kurz vor
Mitternacht.
Frühstück. Heute steht der Tivoli auf dem Programm. Mit Bus in die Stadt
und zu Fuss am Nyhavn vorbei, durch die Fussgängerzone … hier da da noch ein
Boxenstop, um Haargümmeli zu kaufen…. sind wir rechtzeitig zur Öffnung am
Tivoli. Die Harakiri Bahnen sind uns allen nicht geheuer. Am besten gefällt
Nika der Spielplatz oberhalb von Rasmus Klumps Haus. Zwischendurch gibt’s zur
Stärkung eine Portion Fish & Chips und zum Abschluss noch mal Spielplatz.
Jetzt wollen wir wieder zurück in
den Hafen zur Hilde. Vorher will aber A. noch im Pfeifenladen vorbei, um Tabak
zu kaufen. Mit Hilfe von Google Maps und Fragen im Touristeninfo Büro finden
wir nach mehreren Irrwegen endlich die richtige Strasse. Kurz vor dem Ziel will
A. schon aufgeben. Aber M. sei Dank, sie entdeckt das grosse Pfeifenschild
werden wir doch noch fündig. D. h. fast, denn Mc Barens Plumcake, wird zwar in
Dänemark produziert, aber nicht hier verkauft.
Jetzt geht’s aber zurück zum Hafen. Dort ein erfrischendes Bad (22⁰) im Hafenbecken.
Während A. Znacht kocht - Wienerli mit Kartoffelstock
– erzählt M. die Geschichte von der Kleinen Meerjungfrau - die Vollversion. Nach
einer ¾ Stunde ist die kleine Meerjungfrau gerade zum ersten Mal aufgetaucht….
Fortsetzung folgt Morgen.
| unterwegs zum Tivoli...Nyhavn |
| ... noch ein pic mit dem laut Guiness grössten Mann der Welt... |
| .... dann sind wir im Tivoli. Rasmus Klump erzählt wie er überall gereist ist.... |
| der Spielplatz ist echt cool |
| nachdem wir den Pipe Shop endlich gefunden haben... |
| .... gibt's im Hafen ein erfrischendes Bad |
| und die Geschichte von der Kleinen Meerjungfrau (Teil1) |
Donnerstag, 12. Juli
Von: København (Langelinie) Nach:
Barsebäckshamn
26⁰
Wind: N 3-4m/s Abends: NW 7m/s
Ab: 10.43 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
7
|
4
|
Übertrag
|
312
|
231
|
81
|
TOTAL
|
323
|
238
|
85
|
Ein Morgenbad im Hafenbecken. Einkauf beim Bäcker.
Leinen los. Kurs Schweden. Barsebäckshamn auf der andern Seite des
Öresunds. Wir segeln bis der Wind einschläft.
Barsebäckshamn: Netter
Hafen. Dusche, Waschmaschine, alles inklusive.
Das Schwimmbad auf der Hafenmole ist gut besucht. Es ist sommerlich
heiss.
Heute wird gegrillt. Spareribs, Kartoffelwürfel in der Alufolie.
Gute Nacht Geschichte: Die kleine Meerjungfrau (Teil 2)
Freitag, 13. Juli
Von: Barsebäckshamn Nach: Borstahusen
Wind: NWN 4-7m/s
Ab: 12.10 An: 16:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
13
|
10
|
3
|
Übertrag
|
323
|
238
|
85
|
TOTAL
|
336
|
248
|
88
|
Heute Morgen ist es windstill. Dann setzt wieder die Brise aus NW ein. Am
Nachmittag legt Rasmus für ein paar Stunden noch einen Zacken zu.
Morgenbad. Gemütliches Frühstück. Produktion eines Videos: Nika zeigt,
wie man den Palstek macht.
Dann legen wir ab. Moni will die Achterleine lösen und macht die Grätsche
zwischen Boot und Hafenkai. Beinah wäre sie ins Wasser gefallen, sie kann sich
aber noch auf den Kai retten.
Unser Tagesziel Borstahusen liegt ungefähr da o der Wind herkommt. Wir
kreuzen tapfer und nehmen nur für die letzten 3 sm den Motor.
Borstahusen, ist ein hübsches Fischerdörfchen, mit Häusern aus dem 18.
Jahrh. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel mit Strandbad, mehreren
Restaurants, Campingplatz, Golfplatz, etc.
Wir essen Fish & Chips und Hamburger (Mk). Zum Dessert ein windiges
und welliges Bad im Meer. Dann Spiele spielen. Zu guter Letzt, liest Monika
wieder vor. Die unendliche Geschichte der Kleinen Meerjungfrau (Teil 3)
Samstag, 14. Juli
(a.m.)
Sonntag, 15. Juli
(a.m.)
Montag, 16. Juli
24⁰
Mittwoch, 18. Juli
Wind: NNW 5m/s
Donnerstag 19. Juli
Heute ist Nikas Abreisetag. Ausschlafen, Frühstück, Geschichten erzählen, Uno spielen, Spielplatz, dann ist es Zeit, zum Bahnhof zu gehen. Mit Lokalzug, S-Bahn und Metro sind wir in 1 ¾ Stunden am Flughafen. Am Assisted Check In Schalter bekommt Nika ein blaues Umhängecouvert „Junior Traveller“. Die Wartezeit verbringen wir mit UNO spielen, bis sie dann von Jessica abgeholt wird.
Freitag, 20. Juli
Samstag, 21. Juli
Wind: WNW 3-4m/s
Sonntag, 22. Juli
Wind: WNW 2-3m/s
Montag, 23. Juli
Dienstag 24. Juli
Mittwoch, 25. Juli
Donnerstag, 26. Juli
Freitag 10. August
Wind: SW 13-15 m/s
Samstag 11. August
Wind: a.m. SW 6-7 m/s
Sonntag, 12. August
17⁰
Wind: SW 5-6m/s
Montag, 13. August
Dienstag, 14. August
Wind: SW 6m/s
Mittwoch, 15. August
Donnerstag, 16. August
Wind: S 6-7m/s
Freitag, 17. August
21⁰
Wind: WNW 3-4m/s
Samtag, 18. August
Sonntag, 19. August
Montag, 19. August – Donnerstag 23. August
| Fish & Chips |
| Muscheln suchen am Strand |
Samstag, 14. Juli
Von: Borstahusen Nach:
Kyrkbacken
Hamn (Ven)
(a.m.)
22⁰
(p.m.)
Wind: NWN 4-5m/s
Ab: 10.30 An: 12:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
4
|
2
|
Übertrag
|
336
|
248
|
88
|
TOTAL
|
342
|
252
|
90
|
Die Abfahrt verzögert sich eine Weile, weil A. das Joghurt verschüttet.
Unser Tagesziel Kyrkbacken ist nur knapp 6 sm entfernt. Wiedersehen mit
Kyrkbacken Hamn. Der Hafen ist schon um die Mittagszeit ziemlich voll. Wir
finden aber schnell ein passendes Plätzchen. Zeit für ein kleines Picknick.
Baden am Strand findet mehr Begeisterung als die Velotour.
A. wird mit dem Bus zum Einkaufen geschickt während M. & N. an den
Strand gehen.
Immer wieder treffen neue Boote ein suchen einen freien Liegeplatz.
Spannendes Hafenkino.
Zum Znacht gibt’s „rökt fisk“ (Lachs & Makrele) und Gschwellti.
Anschliessend spielen wir Nikas Lieblingsspiel „Drecksau“, das aber A. immer
gewinnt.
| unterwegs nach Kyrkbacken Hamn |
| Zum Znacht gibt's rökt fisk |
Sonntag, 15. Juli
Von: Kyrkbacken Hamn (Ven) Nach: Sletten (DK)
22⁰
(p.m.)
Wind: NWN 4m/s
Ab: 10.50 An: 12:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
4
|
-
|
Übertrag
|
342
|
252
|
90
|
TOTAL
|
348
|
258
|
90
|
Nachdem wir abgelegt haben, legt sich Nika in die Kajüte und macht ein
Nickerchen. Eigentlich wollten wir nach Humlebaek aber dann stimmt der Kurs
genau auf Sletten, etwas südlicher gelegen. Sletten
ist netter kleiner Fischerhafen. Im Hafen liegen 3 Fischkutter. 2
Restaurants, 1 Kiosk, Velos zum Mieten. 650m entfernt gibt’s einen Netto
Supermarkt. Schöne renovierte Häuser, viele mit Reetdächern.
Schöner Sandstrand, mehrere hundert Meter muss man hinaus waten, bis es
tief wird. Nikka sammelt weiter Muscheln. Anschliessend müssen mit dem
Aku-Bohrer vorsichtig Löcher in die
Muscheln gebohrt werden. Dann entstehen mit viel Geduld und Ausdauer schöne Muschelketten für die Daheimgebliebenen.
Zum Znacht gibt’s Spaghetti con pomodore. Die Sonne geht unter, Zeit für
die Märli Stunde. „Die Prinzessin auf der Erbse“….. und weil die so kurz ist,
gibt Grossmami noch eine Zugabe, „Däumelinchen“
| Frühsport |
| Muschelwerkstatt |
| mit viel Geduld und Ausdauer werden hier wunderschöne Muschelketten produziert |
Montag, 16. Juli
Von: Sletten Nach:
Helsingør
Wind: NW 5m/s
Ab: 11.10 An: 13:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
7
|
-
|
Übertrag
|
348
|
258
|
90
|
TOTAL
|
355
|
265
|
90
|
| Sletten |
| Salamibrot |
Morgenbad. Muscheln sammeln. Frühstück in der Morgensonne. Der
Wetterbericht sagt einen weiteren Sommertag voraus und weiterhin eine leichte
Brise aus NW.
Vor Helsingør herrscht
reger Fährverkehr. „Wende“, um der gerade abfahrenden Fähre auszuweichen… Nika,
die unten in der Kajüte schläft, purzelt vom Bett….klettert auf die andere
Seite und schläft weiter.
Im Hafen finden wir
ein perfektes Plätzchen, ganz in der Nähe des Service Gebäudes. Die Hafengebühr
(150 Kr.) bezahlen wir am Automat. Nebenan gibt’s noch ein Hafenkontor mit 2
mürrischen alten Bürotanten, die sich mit guten Chancen um den Preis „unfreundlichster
Hafenservice“ bewerben sollten.
Wir wandern um
Kronborg, das Hamlet Castle, zum Kulturhafen mit der Kulturwerft zum Fährhafen
und dem schönsten Bahnhof Dänemarks. Dort kaufen wir im Supermarkt die Zutaten
für den Znacht. Anschliessend durch die Fussgängerzone in der Altstadt zurück
zur Hilde in den Hafen.
Gleich neben dem Hafen
hat es wieder einen schönen Sandstrand. Baden & Muschelsuche. Dann beginnen
die Vorbereitung für den Znacht. Grillieren steht auf dem Programm. Aufbruch
zum Grillplatz. Nika will helfen die Maiskolben einpacken und …noch die leere
Weinflasche mitnehmen und …..plötzlich macht es plums und Nika taucht ins
Hafenbecken…. M.‘s Schwimmweste
schwimmt auch dort und
öffnet sich mit einem lauten Knall… Nika wird gerettet und auch die
Schwimmweste und die leere Weinflasche werden wieder an Bord geholt. Und der
Club der „Hilde-Überbordgeher“ hat ein neues Mitglied
Adrenalin im Blut
scheint hungrig zu machen. Die Würste und Maiskolben werden alle ratzeputz
weggeputzt.
Ein ereignisreicher
Tag geht zu Ende - wieder mit einer Gutenachtgeschichte: Däumelinchen Teil 2.
| Wir wandern... |
| .... zur Kronborg... |
| .... entdecken einen Fisch aus Plastikmüll... |
| Kulturhafen |
| Helsingør ein Einkaufsparadies für Alkoholika |
| wieder gerettet 😊 |
Dienstag, 17. Juli
Von: Helsingør Nach:
Hornbæk
22⁰
Wind: NW 1m/s
Ab: 10.50 An: 12:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
7
|
-
|
Übertrag
|
355
|
265
|
90
|
TOTAL
|
362
|
272
|
90
|
| Die Schwimmweste wird wieder funktionstüchtig gemacht |
Sonne & Wind machen heute Pause. Es ist düppig warm. Wir schlafen bis
8 Uhr. Morgenbad. Frühstück.
Im Marina Shop gibt’s auch den passenden Ersatz Kit für die Schwimmweste.
Noch mal Glück gehabt.
Wir motoren nach Hornbæk.
Unterwegs entdcken wir eine Gruppe Tümmler.
Hornbæk ist ein
kleiner lebhafter Fischerhafen. Fischimbiss und -restaurant, kleiner Glacestand
und links und rechts des Hafen Sandstrand soweit das Auge reicht, Spielplatz
inklusive.
Nach einem Bad im
Meer, einem Apéro mit Chips und einer Partie „Drecksau“ knurrt der Magen. Eine
Portion Chips, Fish & Chips und "warm rökt lax" schaffen Abhilfe. Nika bringt
ihr Ferientagebuch auf den neuesten Stand. Denn es heisst jetzt: „nur noch 2 Mal
schlafen“
| Apéro mit einer Partie Drecksau |
| mmmmhhhhFEIN! |
toller Strand, Spielplatz inklusive
|
Mittwoch, 18. Juli
Von: Hornbæk Nach:
Gilleleje
26⁰
Wind: NNW 5m/s
Ab: 11.10 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
6
|
2
|
Übertrag
|
362
|
272
|
90
|
TOTAL
|
370
|
278
|
92
|
Seit langer Zeit mal wieder ein kurzer Regenschauer.
Leinen los! Dank Nika geht das heute ruckzuck, dann bringt sie die
Fender ein und steuert aus dem Hafen. Später hilft sie noch die Fock setzen… Palstek,
Webeleinstek, und Kreuzknoten kann sie auch. Eine perfekte Seglerin!
Wir kreuzen mit Kurs Gilleleje und spielen „“ich sehe etwas was du nicht
siehst“. Gilleleje ist noch ein richtiger Fischerhafen. Wir liegen im Südhafen
neben Fischkuttern. Ein quirliger Hafen mit einer Werft, vielen Restaurants,
Läden und Kiosken…
Auf der Ostseite des Hafens gibt es einen Badekai mit Badesteg. Nach
Wellenbad und Sprung vom Badesteg gibt’s Apéro mit Chips und UNO spielen. A.
gewinnt ….
Nika nützt die letzte Gelegenheit und fällt nochmal von Bord ins
Hafenbecken, d. h. nur halb sie kann sich noch mit einer Hand an der Bordkante
halten, in der andern hält sie das Fockfall … Wieder gerettet und im trockenen
Pyjama gibt’s noch eine letzte Partie UNO…. Und auch dieses Mal heisst der
Sieger: „Grosspapi!“
Jetzt noch eine letzte Gute Nacht Geschichte. Morgen fliegt Nika zurück
in die Schweiz.
| Krebse Rutschbahn |
| Gilleleleje Hafen |
| Noch eine Gute Nacht Geschichte |
| 0.København (Langelinie) - 1. Barsebäckshamn - 2.Borstahusen - 3.HaKyrkbacken mn (Ven) - 4.Sletten - 5.Helsingør - 6.Hornbæk - 7.Gilleleje |
Donnerstag 19. Juli
Gilleleje (Hafentag)
Heute ist Nikas Abreisetag. Ausschlafen, Frühstück, Geschichten erzählen, Uno spielen, Spielplatz, dann ist es Zeit, zum Bahnhof zu gehen. Mit Lokalzug, S-Bahn und Metro sind wir in 1 ¾ Stunden am Flughafen. Am Assisted Check In Schalter bekommt Nika ein blaues Umhängecouvert „Junior Traveller“. Die Wartezeit verbringen wir mit UNO spielen, bis sie dann von Jessica abgeholt wird.
Dann heisst es nochmals warten, der Flug hat 40 Minuten
Verspätung. Wir müssen warten, bis er abgehoben hat.
Um ½ 9 Uhr sind wir zurück in Gilleleje. Auch Nika ist inzwischen
wohlbehalten in Zürich eingetroffen.
Zum Znacht gibt’s Pasta Resten und anschliessend noch ein
Backgammon. Monika schläft nicht so gut. Liegt es an dem enviel Platz? oder fehlt
ihr die Gute Nacht Geschichte erzählen?
Freitag, 20. Juli
Von: Gilleleje Nach:
Hundested
Wind: (a.m.) WNW 4-5m/s
(p.m.) 2-3m/s
Ab: 11.00 An: 17:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
21
|
6
|
15
|
Übertrag
|
370
|
278
|
92
|
TOTAL
|
391
|
284
|
107
|
Frühstück mit feinem dänischen Plunder.
Der Wind hält sich heute nicht an den Wetterbericht. Nach 6 sm müssen
wir motoren. In Hundested ist viel los. Wir finden im Südhafen in einer Ecke
einen Platz, bequem neben Eiskiosk und sanitären Anlagen.
Einkaufen im nahen Supermarkt. Ein Bad am Strand. M. wandert zu den
„Kanonen“ vom Englischen Krieg (1814-17), als Dänemarks Flotte zerstört wurde.
Zum Znacht kocht M. einen feinen Risotto mit Steinpilzen & Erbsli.
Samstag, 21. Juli
Von: Hundested Nach:
Rørvig
Wind: WNW 3-4m/s
Ab: 10.30 An: 11:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
3
|
3
|
-
|
Übertrag
|
391
|
284
|
107
|
TOTAL
|
394
|
287
|
107
|
Rørvig liegt 3 sm
entfernt an der andern Seite des Isefjords. Ein kleiner quirliger Hafen. Als
wir ankommen hat es nicht mehr viele freie Plätze. Das Fischrestaurant und
–laden brummt nur so vor Besuchern. Davor beschäftigen sich Gross und Klein mit
Krebse fischen.
Wir mieten Velos und
fahren eine schöne Runde auf Veloroute Fjordstiegen. An der
Nordseite der Halbinsel nehmen wir ein Bad. Unendlich langer Sandstrand, der
aber gut besucht ist. Der Wald dahinter ist voll mit Sommerhäuschen aller
Stilformen.
Heute gibt’s wieder mal was vom Grill: Spareribs, Dillkartoffeln &
Maiskolben….mmmh yummy yummy!
Premiere: wir verzichten heute auf die Persenning…. es ist zu warm
| Sommeraktivität No. 1 für die ganze Famile: Krebse fangen für ein Wettrennen zurück ins Wasser. |
| Velotour..... |
| .... inklusive ein Bad im Meer |
Sonntag, 22. Juli
Von: Rørvig Nach:
Odden Havn
Wind: WNW 2-3m/s
Ab: 10.30 An: 15:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
19
|
2
|
17
|
Übertrag
|
394
|
287
|
107
|
TOTAL
|
413
|
289
|
124
|
Der Wind hält nicht, was www.yr.no versprochen hat. Nach 2 sm geben wir es
auf und motoren.
Odden Haven. Verschlafener Hafen. Ein Clace Kiosk, ein Restaurant. Wir
finden einen Platz, zwischen 2 lokalen Booten, sicher schon lange nicht mehr
genutzt. Hier liegen wir sicher ungestört, ohne Nachbarn die in den Kochtopf
gucken. Denkste! Als wir vom Bad zurückkommen, hat gegenüber die Tomme Tummetot
ein deutsches Folke provisorisch festgemacht. Sie fragen, ob sie sich neben uns
legen/quetschen können. Velkommen!
Wäsche waschen und trocknen. Der Tumbler hat Probleme mit den
sommerlichen Temperaturen und schält zwischendurch ab. Zurück zur
traditionellen Methode …. Wäsche noch mal aufhängen.
Zum Znacht gibt’s heute Gschwellti mit Käs.
M. ist nicht in bester Laune. Der rechte Arm schmerzt. Ursache
unbekannt. Sie verzieht sich bald in die Koje.
Montag, 23. Juli
Von: Odden Havn Nach:
Sejerø
25⁰
Wind: a.m: W 5m/s
p.m. SW 5-6m/s
Ab: 9.00 An: 14:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
25
|
24
|
1
|
Übertrag
|
413
|
289
|
124
|
TOTAL
|
438
|
313
|
125
|
The early bird catches …the wind! Dank Westwind
kommen wir gut voran und passieren das Snekeløp (Schneckenloch), uiuiuui grosse
kabbelige Wellen, bevor der Wind
schliesslich auf SW dreht.
Wir fahren weit um das südliche Ende von Sejerø. Von der Südspitze von Sejerø ragt eine schmale Sandbank über 2
sm nach SO ins Meer hinaus.
Vor dem Hafen drehen wir bei um die Segel zu bergen.
Der Hafen ist schon ziemlich voll. Wir finden einen Platz am Kopfende
eines Stegs. Nicht optimal, aber ok. Als wir mit viel Mühe festgemacht haben,
kommt ein Däne und fragt uns, ob wir nicht lieber in der Ecke liegen möchten,
dort sei noch ein Platz frei. Also nichts wie los und umparkieren… genau dann
fährt ein dicker Motorsegler ein und steuert mit Volldampf unsern Platz an…. So
ein A……! Da bekommt er es aber zu hören von den dänischen Bootsnachbarn. Der
Platz sei reserviert für das „Folkeboot“, er soll sich gefälligst anders wohin,
legen.... Tusend Tack! Auch in Dänemark stehen Folkeboote unter einer Art
Artenschutz und geniessen viel Goodwill.
Wir haben noch nicht festgemacht, da kommt auch schon die Tomte Tummetot
und wird von den dänischen Folkefreunden zu uns in die Ecke dirigiert. Nachdem
wir festgemacht haben werden auf die Tomte Tummetot von Wiebke, Andreas und
Nils zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wiebke hat heute Geburtstag. Happy
Birthday! Wir spendieren später noch einen Apéro mit Gin Tonic on the Rocks.
Ein erfrischendes Bad im Meer. Anschliessend ins Dorf zum Velo mieten.
Das geht so: im Hof stehen die Velos zum aussuchen, auf einem Tisch steht eine
grüne Kasse, 2 x 60 Kr. in die Kasse legen und einen Zettel ausfüllen mit Name
& Telefonnr. Veloschloss? Braucht es nicht auf der Insel.
Heute wird wieder mal grilliert. Steak mit schwedischen
Fächerkartoffeln. Ein wunderschöner Hochsommer- und Segeltag geht zu Ende.
| Achtung! voraus die Schnellfähre mit dem Haifischmaul |
| Sejerø |
Dienstag 24. Juli
Sejerø (Hafentag)
Wind: SW 1-2 m/s
Der Wind macht heute Pause. Wir machen uns mit den Velos auf die Insel
zu erkunden. 10 km lang und ca. 2km breit. Zuerst nach SO zu der Sandbank, dann
zurück auf Inselmitte beim Camping gibt’s was zu trinken und für M. ein feines
Dessert. Weiter zum Leuchtturm am NW Ende der Insel. Grosse goldene
Getreidefelder. Die Ernte ist noch im Gang. Azurblaues Meer, fast wie in den
Maldediven…
Es ist heiss! Zeit für ein herrlich erfrischendes Bad im Meer. Dann
zurück in den Hafen.
Wir haben neue Nachbarn bekommen. Steuerbord eine deutsche Yacht, später
legt sich backbord noch ein dänisches Boot neben uns, mit 5 Boys alle mit der
Bierdose in der Hand. Wir ahnen Böses, die hätten wohl lieber anders wo
festgemacht….
Zum Znacht gibt’s Spaghetti an Lauchsauce.
Die Boys sind inzwischen auf Cola –Whisky umgestiegen und der Lärmpegel
steigt. Als wir dann an Bord und schlafen gehen verlagern sie die Party an Land
…. sehr rücksichtsvoll. Denkste! Um Mitternacht kommen sie zurück und dann geht
die Party an Bord weiter. Irgendwann geht jede Saufparty mal zu Ende… wir haben
trotzdem ganz gut geschlafen. Dass sie aber auch noch auf die Hilde gekotzt
haben, findet A. gar nicht lustig. Der erste der aufsteht muss es hören….
| Unsere Velotour um die Insel beginnt bei der Kirche von Sejerø |
| Sejerø Havn |
| an der SO Spitze von Sejerø ragt eine schmale Sandbank weit ins Meer hinaus |
| puh... es ist heiss! |
| auch die Gänse suchen den Schatten |
| Sejerø |
| Hafenkonzert |
Mittwoch, 25. Juli
Von: Sejerø Nach:
Samsø (Ballen)
Wind: Flaute
Ab: 10.00 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
18
|
-
|
18
|
Übertrag
|
438
|
313
|
125
|
TOTAL
|
456
|
313
|
143
|
Flaute. Wir motoren, Kurs Samsø.
Puh, es ist heiss. Unterwegs legen wir einen Badestop ein. Ballen ist ein
touristischer „hotspot“. Schon bei der Hafeneinfahrt gibt es Stau. Die Boote
liegen in 5er, 6er 7er Päckli. Eine Erkundungsrunde im Hafenbecken …. Kein
freier Platz …. wir legen uns an ein 5er Päckli.
Als wir dann den Hafen
zu Fuss erkunden, entdecken wir, dass es ganz hinten noch freie Plätze hat.
Also umparkieren. Gar nicht so einfach, denn die Zufahrt ist mit den
Päckli-Schiffen zugestellt. Aber Centimeter für Centimeter, hier hangeln und
dort abhalten, manövrieren wir uns zu unserm Plätzchen. Ein Deluxe
Liegeplatz, mit Strom, 50 m vor der Cafe
Bageri und gleich nebenan ist der Sandstrand. Nichts wie los und ins Wasser!
Ballen ist ein
geschäftiger und recht touristischer Ort. Wer Trubel sucht, der ist hier
richtig. Viele Restaurants, Läden und Eisdielen… Idyllisches Dorfbild, mit sehr
schön renovierten alten Häusern, mit Fachwerk und riedgedeckten Dächern. Man
kann sich hier wohl fühlen.
Schlange vor einem
Stand „Panekakor und Banana Is“. Wir geniessen ein
Banana Is. Premiere. Allein zuzuschauen, wie es gemacht wird, ist schon die
Hälfte des Preises wert. Banane hacken. Zutaten (Schokolade, Mandelcrème, oder
andere Früchte) beigeben. Den Teig dünn auf eine mit Puderzucker bestreute
Kühlplatte ausstreichen. Mit einem Schaber zu Rollen rollen …. Schmeckt mmmmmh
FEIN!
Zum Znacht gibt’s die
Lauchspaghetti Resten. Backgammon und Kaffee auf der Terrasse des inzwischen
geschlossenen Cafés.
Vor dem Sandstrand
liegen mehr als ein Dutzend Boote vor Anker. Gegen Abend kommt Wind aus NO und
schaukelt die Ankerlieger kräftig durch. Auch ein kleines Motorboot-
Tuckerchen, ein "Jagdboot", schaukelt wie wild in den Wellen. Wir haben die
Besitzerin heute am Strand noch gefragt, ob sie tatsächlich im Boot
übernachten. Wahrscheinlich hat der
Anker nicht gehalten. Mit vereinten Kräften, versuchen sie das Boot vom Strand
wieder ins Meer zu stossen…. Schliesslich klappt’s und wir sehen ein grünes
Licht den sicheren Hafen ansteuern.
| 1. Banane zerhacken |
| 2. auf Kühlplatte ausstreichen |
| Das Jagdboot Tuckerchen .... am Morgen danach |
Donnerstag, 26. Juli
Von: Sejerø Samsø (Ballen) Nach: Tunø
Wind: NO 6m/s
Ab: 10.00 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
18
|
18
|
-
|
Übertrag
|
456
|
313
|
143
|
TOTAL
|
474
|
331
|
143
|
Idealer Wind. Wir
umrunden die Südküste von Samsø und nehmen Kurs
auf Tunø. Wir sind darauf gefasst, dass auch Tunø voll ist. Schon auf
der Luftaufnahme im Hafenhandbuch, hat es keinen freien Platz. Aber oh Wunder,
ein freier Platz am Steg. Wir legen uns längs und hoffen, dass wir heute Abend,
genau wieder wenn wir beim Essen sind, nicht wieder der Hafenmeister kommt und
sagt, dass wir umziehen müssen, damit die Grossen ins Päckchen liegen können.
Wir wollen die Insel
umwandern. Zuerst gehen wir ins Dorf. Kirche mit Kirch-Leuchtturm.
Der Dorfladen hat bis
19.00 Uhr geöffnet.
Wir erkunden uns nach
dem Weg und bekommen von der netten Frau einen Vorschlk ag für eine ideale
Wandertour. Auf der Teerstrasse bis zum Flugplatz, dann rechts ab bis zum
Strand, dem Strand entlang und zurück durch einen Wald.
Wir wandern auf der
Strasse, links und rechts braune Wiesen, ungemäht. Später erfahren wir, dass
sie einem Bauer von Samsø gehören, der hier seine Quota für ökologische
Ausgleichfäche erfüllt. Bei der gegenwärtigen Trockenheit, ist das dürre Gras
brandgefährlich.
Freitag, 27. Juli
Samstag, 28. Juli
Sonntag 29. Juli
Montag, 29. Juli
Dienstag, 31. Juli
Mittwoch, 1. August
Donnerstag, 2. August
Freitag, 3. August
Samstag, 4. August
Sonntag 5. August
Montag, 6. August
Dienstag, 7. August
Mittwoch, 8. August
Donnerstag, 9. August
Wind: O 1-2m/s
| Tunø |
| Kirche mit Kirch-& Leuchtturm |
| Das Segelschiff darf in der Kirche nicht fehlen |
| Und noch ein Loppet Market. Wer etwas zu verkaufen hat stellt es an die Strasse |
| Sieh da! auch eine Cessna aus der Schweiz |
| Ökologische Ausgleichfläche |
| Zutaten fürs Joghurt |
| Apéro |
Freitag, 27. Juli
Von: Tunø Nach:
Ebeltoft
Wind: ONO 3-6m/s
Ab: 10.30 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
19
|
17
|
2
|
Übertrag
|
474
|
331
|
143
|
TOTAL
|
493
|
348
|
145
|
Ebeltoft, eine
Empfehlung von unserm dänischen Nachbarn in Hundested. Im Hafen finden wir
Platz an der Hafenmauer. Wir machen an einer Leiter fest, so kommen wir bequem
nach oben. Wir bezahlen beim Hafenmeister. Ein Automat (200000Kr) sei zu teuer
für die Kommune.
Es ist heiss! Puh!
Der Fotex Supermarkt ist riesig – immerhin ist es dort schön kühl. Wir
schleppen unsere Einkäufe zurück aufs Boot. Dann gibt’s erstmal ein
erfrischendes Bad im Hafenbecken.
Ebeltoft ist
tasächlich einen Besuch wert. Sehr schöne Altstadt. Gassen mit
Kopfsteinpflaster und kleine schnuckelige Fachwerkhäuser mit Malven… 2
Nachtwächter in Uniform, mit schweren schwarzen Mänteln machen die Runde….die
Armen... bei der Hitze!
Wir Essen feine
Pizza bei im Gartenrestaurant. Wie in Italien, sowohl die Pizza als auch die
Temperatur.
Noch ein Abendbad im
Hafen. Wir beobachten die totale Mondfinsternis… mit Feldstecher sehr schön.
| Unterwegs gesehen: ein Plattbodenschiff aus Holland |
| Gästehafen in Ebetoft |
| Rathaus |
| "Hört ihr Leut und lasst euch sagen...." |
Samstag, 28. Juli
Von: Ebeltoft Nach:
Arhus
Wind: O 6m/s
Ab: 10.30 An: 14:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
21
|
21
|
-
|
Übertrag
|
493
|
348
|
145
|
TOTAL
|
514
|
369
|
145
|
Weiterhin schönes
Wetter und idealer Wind. Segeln vom Feinsten!
Vor Arhus ist eine
Regatta zugange. Training für die Weltmeisterschaft, die nächste Woche hier
stattfindet. So viele Boote aus allen Richtungen strapazieren M’s Nerven.
Wiedersehen mit
Arhus. Der Hafen, nicht wiederzuerkennen. Auf dem Hafengelände (Arhus Ø) ist
ein neuer Stadtteil im Bau, mit architektonischen Perlen, wie dem „Isbjerget“.
Ein Wohnkomplex ganz in Weiss. Ein Auf und Ab der Dachzinnen, kreuz und quer
aufgebrochen, blaue durchsichtige Balkone soll an einen schwimmenden Eisberg
erinnern.
Nach einem Bad im
Hafenbad gehen wir in die Stadt ins Latin Quarter zum Essen. Wir finden ein
feines Restaurant („as a local“). Feines 3 Gang Menu für 195 Kr. – da kann man
nicht meckern. Pünktlich um 8 Uhr fängt es an zu regnen, ein richtiger
Wolkenbruch.
Es regnet immer noch
ein bisschen, als wir uns auf den Heimweg machen. Zum Glück haben wir unsere
Regenjacken eingepackt.
![]() |
| 0. Gilleleije - 1. Hundested - 2.Rørvig - 3.Odden Havn - 4.Sejerø - 5.Samsø (Ballen) - 6.Tunø - 7.Ebeltoft - 8.Arhus |
Sonntag 29. Juli
Arhus (Hafentag)
Stadtbesichtigung: zuerst schauen wir uns Arhus Ø nochmal ausführlich an. Wohnkomplexe mit
kühner Architektur, dazwischen grosszügig öffentliche Plätze, Holzkisten für
Urban Gardening, ein weiteres Hafenbad. Anschliessend machen wir uns auf die
Suche nach den blauen Arhus City Bikes. Gratis Velos, für 20 Kr. einzulösen,
wie die Migros Einkaufswagen. Leider ohne Erfolg. Es soll sie zwar noch geben,
irgendwo in der Stadt verstreut, aber nicht an den vorgesehenen Partplätzen.
Dafür gibt’s jetzt orangefarbene „donkey bikes“, doch dafür braucht’s eine App.
So gehen wir halt zu Fuss. Von der Domkirche auf der Einkaufsstrasse.
Aussichtsterrasse im 6. Stock auf dem Dach eines Kaufhauses. Wieder grosszügig
als öffentlicher Platz zur Verfügung gestellt. Weiter zum Rathaus, 1934 erbaut.
Viel Beton, ziemlich hässlich, vor allem der Turm.
Weiter zum ARoS
Kunstmuseum. Auf dem Dach kann man ein Rainbow Panorama eine Rundumsicht auf
die Stadt geniessen. Im 5 Stock gibt’s eine Sonderausstellung von James
Rosenquist. „begehbare Kunst“, riesige Billboards.
Auf dem Weg zurück
durchs Latin Quarter, suchen wir eine Beiz fürs Abendessen. Erschöpft brauchen
wir jetzt ein Bad im Hafenbad.
Montag, 29. Juli
Von: Arhus Nach:
Norsminde
28⁰
Wind: SO – S 2-3m/s
Ab: 10.30 An: 13:15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
2
|
8
|
Übertrag
|
514
|
369
|
145
|
TOTAL
|
524
|
371
|
153
|
Über Nacht ist
der Toilettencode geändert worden. Ein
Missverständnis zwischen den beiden Segelklubs, die den Gästehafen betreiben.
Verständlich, denn am 3. August beginnt die Segelweltmeisterschaft. Überall
wird gearbeitet. Ein Heer von Freiwilligen ist im Einsatz.
Ausfahrt ohne
Hektik. Die gefürchtete Schnellfähre hat schon abgelegt. Leider wenig Wind. Wir
motoren.
Norsminde ist ein
verschlafener Hafen. Aber die Infrastruktur ist tip top und die Einrichtung des
Klubhauses bietet alles, was das Herz begehrt. Auch 4 Velos stehen gratis zur
Benutzung bereit.
Wir fahren mit dem
Velo 5km nach Runde, berühmt für seinen Badestrand mit feinem weissen Sand.
Dienstag, 31. Juli
Von: Norsminde Nach:
Hou
Wind: SO 2-5m/s
Ab: 09.36 An: 14:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
4
|
5
|
Übertrag
|
524
|
371
|
153
|
TOTAL
|
533
|
375
|
158
|
Viel Wellen! Der
Wind lässt auf sich warten.
Hou ist ein grosser
Hafen, aber mit wenig Gästeplätzen. Wir kommen aber noch früh genug an, um
einen Platz zu finden. Ansonsten bietet der Hafen alles. Neben perfekten
Sanitäranlagen, gibt’s auch noch eine Küche und einen Gefrierschrank… bei
diesen Temperaturen besonders willkommen. A. produziert Eiswürfel.
Velos stehen gratis
zur Verfügung. Wir machen einen Ausflug dem Strand entlang zu einem der
zahlreichen Badestege.
Auf dem Menüplan
steht Rucola Risotto. Aber wir haben keinen Risotto Reis mehr und der Laden
führt auch keinen. So gibt’s halt Rucola Pasta. Auch fein!
Mittwoch, 1. August
Von: Hou Nach:
Endelave
24⁰
Wind: O – SO 3-4m/s
Ab: 11:00 An: 14:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
8
|
2
|
Übertrag
|
533
|
375
|
158
|
TOTAL
|
543
|
383
|
160
|
Gemütliches Segeln zum
Schweizer Nationalfeiertag.
Endelave ist voll.
Wir erwischen noch einen der letzten Plätze. Wer später kommt muss ins Päckchen
oder Ankern.
Wir mieten Velos und
machen eine Inselrundfahrt. Mit Badestop. Wunderschön…
Donnerstag, 2. August
Von: Endelave Nach:
Juelsminde
Wind: WSW 3-5m/s
Ab: 10:30 An: 15:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
7
|
5
|
Übertrag
|
543
|
383
|
160
|
TOTAL
|
555
|
390
|
165
|
Zum Frühstück gibt’s
eine „brunsvigsnegel“, Spezialität auf Fyn.
Bevor wir ablegen,
besichtigen wir noch die Kirche, leider abgeschlossen sonst hätten dort noch
eine Kerze anzünden können… vielleicht wären wir dann nicht aufgesessen?
Wir fahren mit
Motor. Vor uns liegt eine N-Kardinale. A. navigiert und kürzt ab. Ist ja alles
im weissen Bereich und tief genug…. bis es knirscht…..die Hilde steckt fest.
U-Turn und wieder zurück … schaukeln… Luft anhalten… wir kommen wieder frei.
Uff ! nochmal gut gegangen!
Wir sind rechtzeitig
in Juelsminde, um noch einen guten Platz zu finden. Nach der Bezahlung am
Automaten, spuckt dieser Klebestreifen, Quittung und Tally Card aus. Ein
Windstoss und Klebestreifen, Quittung und Tally Card, fallen von der Bank auf
den Spaltenboden und die Tally Card durch die Spalten … sichtbar aber
unerreichbar. Jetzt beginnt eine
diffizile Rettungsaktion …. verschiedene Werkzeuge werden aus dem
Werkzeugkasten geholt… Schlussendlich sind wir erfolgreich. Mit Klebeband an
einer dünnen Schiene und einer langen Pinzette angeln wir die Karte wieder an
die Oberfläche. Jetzt haben wir ein kühlendes Bad mehr als verdient.
Einkaufen. A. fragt
den Buschauffeur nach dem nächsten Supermarkt. Der Buschauffeur spricht
deutsch, kein Wunder, er kommt aus Flensburg. Die Liebe hat ihn nach Dänemark
gebracht. Wir bekommen einen gratis Lift zum Supermarkt. Danke Lars.
Wir grillieren auf
der Terrasse vor dem Klubhaus, mit Blick auf die Hafeneinfahrt. Der schönste
Grillplatz dieser Saison. Es gibt Würste und Couscoussalat…. Sehr fein.
Hafenkino inklusive.
| Die Tally Card ist wieder gerettet😌 |
| Juelsminde |
| Von der Terrasse vor dem Klubhaus hat man besten Blick auf die Hafeneinfahrt |
Freitag, 3. August
Von: Juelsminde Nach:
Brejning (Vejle Fjord)
Wind: WSW 2-4m/s
Ab: 11:00 An: 16:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
18
|
16
|
2
|
Übertrag
|
555
|
390
|
165
|
TOTAL
|
573
|
406
|
167
|
Heute Morgen ist es
windstill. Morgenbad. Frühstück.
Dann kommt Wind auf
und wir segeln in den wunderschönen Vejle Fjord. Unterwegs gibt’s noch ein Bad.
Brejning Havn, eher
„roligt“ ein Restaurant und ein Bootsklub, der auch den Gästhafen betreibt. Das
Klubhaus bietet wieder alles, was man sich wünscht. Eine mit perfekt
ausgestattete Küche inklusive Gefrierschrank zum Eiswürfel machen.
Wir haben einen
Badesteg entdeckt. Doch der Weg dorthin ist abgerutscht, ins Meer. Ein
alternativer Weg führt über den grossen Rasen eines riesigen Herrenhauses. Ein
Verbotsschild auf Dänisch sagt „Privat, adgang forbudt“. Aber wer versteht schon
dänisch? Wir laufen also auf dem privaten Weg und schon kommt einer und redet
auf Dänisch auf uns ein. „Sorry,
but we do not understand…. „ – „..sorry we didn’t understand the sign ….” Wir werden aufgeklärt, dass der Weg privat ist.
Was uns wiederum furchtbar Leid tut, etc. Mit einem „welcome to Danemark“
dürfen wir weiter.
Wir nehmen 2 der
Velos, die gratis im Hafen zur Verfügung gestellt werden und erkunden das Dorf.
Stattliche Häuser, die „Keller institutions“, einige heute als Hotel genutzt.
Der Psychiater Christian Keller, von 1900 bis 1932 Oberarzt in Brejning übte
hinsichtlich des Umgangs mit Geisteskranken grossen Einfluss auf das dänische
Gesundheits- und Sozialsystems aus. Dänemark galt zu jener Zeit als
fortschrittliches Land in Sachen Überwachung, systematischer Einweisung und
Unterbringung in Anstalten sowie Sterilisierung von Geisteskranken. Neben den
Anstalten in Brejning wurden auch Dependancen eröffnet. Auf der Insel Livø im
Limfjord wurden von 1911 bis 1970 wurden geisteskranke und oft kriminelle
Männer isoliert und auf der Insel Sprogø wurden bis 1961 weibliche Patienten
isoliert. Die Frauen, die auf Sprogø landeten, waren angeblich geisteskrank,
widerspenstig, sexuell abartig oder Prostituierte. Das Ziel der Internierung
war die „Verbreitung schlechten Erbmaterials“ zu verhindern. Zwangsterilisation
war daher meist die einzige Möglichkeit, die Insel wieder verlassen zu dürfen.
Zum Znacht gibt’s
Lachs auf dem Grill (inklusive Diskussion ob man den Lachs besser in Alufolie
oder ohne grilliert) und den Rest vom Couscous-Salat.
| Brejning. Eine der der Keller Institutions ... "adgang forbudt" |
Samstag, 4. August
Von: Brejning
(Vejle Fjord) Nach: Middelfart, Kongebro
Wind: WNW 5-6m/s
Ab: 10:00 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
20
|
19
|
1
|
Übertrag
|
573
|
406
|
167
|
TOTAL
|
593
|
425
|
168
|
Der Wind ist
günstig. Die Sonne scheint. Dunkle Wolken. Ein Regenschauer streift uns. Wie
erwartet, hat es Strömung im Kleinen Belt. Nachdem wir die grosse Autobrücke
über den Belt passiert haben, holen wir die Segel ein und fahren zum kleinen
Hafen Kongebro vor der Eisenbahnbrücke.
Im Hafen finden wir
noch einen Platz, den 2.letzten. Netter kleiner Hafen, mit ca. 15 Gästeplätzen.
Ein Fussweg führt in 15 Minuten nach Middelfart. Dort ist heute Jazzfestival.
Konzerte im Hafen und auf dem Dorfplatz. Inklusive Pommes & Wurst im Hafen
und später im Dorf ein feines Buffet in der Metzgerei.
Pappsatt plumpsen
wir in die Koje.
ps. es hat viele Quallen…. die ersten in dieser
Saison… das Bad lassen wir heute lieber ausfallen, leider!
| Einfahrt in den Kleinen Belt |
| Brücke über den Kleinen Belt |
| Gästehafen Kongebro vor der Eisenbahnbrücke |
![]() |
| 0.Arhus - 1.Norsminde - 2.Hou - 3.Endelave - 4.Juelsminde - 5.Brejning (Vejle Fjord) - 6.Middelfart, Kongebro |
Sonntag 5. August
Middelfart, Kongebro (Hafentag)
Frühstück mit
frischen Brötchen aus dem Hotel nebenan (zum Buffet wollten sie uns nicht
haben, ausgebucht).
Schöne Rundwanderung
(ca. 10km) am Strand entlang um den „Kleinen Belt“, mit Blick auf den Fanø
Sund. Auf dem Rückweg kaufen wir in Middelfart ein.
| Rundwanderung um den Kleinen Belt |
Montag, 6. August
Von: Middelfart, Kongebro Nach: Bagø
Wind: WSW 5-6m/s
Ab: 10:00 An: 16:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
18
|
15
|
3
|
Übertrag
|
593
|
425
|
168
|
TOTAL
|
611
|
440
|
171
|
Mit Motor und >
als 3knt Strom fahren wir unter der Eisenbahnbrücke durch. 8.1 knt!! Saisonrekord!
Nach 1 ½ sm geht’s weiter unter Segel. Dank gutem Wind und meist mit Strom
kommen wir flott voran. Kabbelige See zeigt die Strömung an, für uns nicht immer
nachvollziehbar, wohin der Strom geht.
Seit der letzten
Grundtouchierung, achtet M. streng darauf, dass A. ja keine Abkürzungen mehr
fährt. Ab und zu hört sie es knirschen. Tinitus oder Knirschtrauma? Wir
umfahren die Sandbank vor Bagø mit grossem Abstand.
Im Hafen von Bagø hat es
noch viel Platz. Der dänische Nachbar, er spricht perfekt Deutsch, gibt uns
eine kleine geschichtliche Einführung. Im 1. Weltkrieg waren russische
Kriegsgefangene auf der Insel interniert. Die dann, die Strömung ausnutzend, mit
selbstgebastelten Flössen immer wieder geflüchtet sind.
Nach einem Bad und
Stegdusche mieten wir uns 2 klapprige Drahtesel und pedalen ins Dorf bis zur
Kirche. 17 Einwohner soll es noch auf der Insel haben.
Dienstag, 7. August
Von: Bagø Nach:
Aarø
Wind: WSW 4-5m/s
Ab: 10:45 An: 12:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
5
|
1
|
Übertrag
|
611
|
440
|
171
|
TOTAL
|
617
|
445
|
172
|
Frühstück vor
Mariannes Kiosk, wo wir frische Brötchen und Kanellsnegl gekauft haben.
Wir hüpfen weiter zur nächsten Insel, Aarø. Achtung beim Baden, es hat wieder Quallen.
Mit der Fähre fahren
wir nach Aarøsund und finden auf dem grossen Campingplatz einen gut bestückten
Mini Markt.
Zu seinem grossen
Erstaunen entdeckt A., dass er laut Hildes Logbuch, im Juni 2010 schon mal hier
auf Aarø war, mit Ladina & Dario.
| Aarø |
Mittwoch, 8. August
Von: Aarø Nach: Lyø
Wind: NW 4-5m/s (1 Stunde)
aus allen Richtungen
0-1m/s
Ab: 9:30 An: 15:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
21
|
5
|
16
|
Übertrag
|
617
|
445
|
172
|
TOTAL
|
638
|
450
|
188
|
Die Wespeninvasion
beschleunigt das Frühstück. Wir haben den Dänen zwar eine neue Methode zur
Wespenkontrolle abgeschaut. Einen Papiersack aufhängen. Die Wespen halten das
für ein feindliches Wespennest und meiden den Ort… Wer’s dann glaubt!
Vielleicht ist das auch nur eine gute Sommerente.
Ähnlich ist heute
die Windvorhersage eher „fake news“. Anfangs gibt’s unerwartet 1 Stunde NW…
aber anschliessend macht der Wind Pause. Der vorausgesagte SW will sich einfach
nicht einstellen.
Lyø scheint
besonders bei den Deutschen sehr populär zu sein. Entsprechend voll ist der
Hafen. Wir bekommen gerade noch einen der letzten Plätze.
Das Dorf ist
tatsächlich ein Idyll. Reetgedeckte weisse Fachwerkhäuser, mit schwarzen
blaugrau abgesetzten Balken. Die Kirche umgibt ein runder Friedhof. Beim Købman finden wir die Zutaten für unser Grilldinner.
Schwarze Gewitterwolken
(im Wetterbericht nicht vorgesehen). Wir montieren vorsichtshalber schon mal
die Persenning. Zum Glück! Ein kurzer heftiger Gewitterschauer.
Anschliessend
scheint die Sonne wieder und dann stellt sich, mit Verspätung, auch noch der
vorhergesagte SW ein.
| Lyø Hafen |
| Lyø ein Idyll mit 5 Teichen |
| Kirche mit Friedhof rundherum |
Donnerstag, 9. August
Von: Lyø Nach: Faarborg
Wind: O 1-2m/s
Ab: 9:15 An: 10:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
5
|
-
|
5
|
Übertrag
|
638
|
450
|
188
|
TOTAL
|
643
|
450
|
193
|
Ab heute Nacht ist
viel Wind angesagt. Schon in aller Frühe machen sich die Ersten auf und
flüchten ins nahe Faaborg. M. ist besorgt, dass wir dort keinen Platz mehr
finden und drängt auf Aufbruch. Im Hafen von Faaborg hat es aber noch genug
Platz. Wir machen ganz hinten am Steg fest.
Wäsche in die
Waschmaschine, ein Bad im Hafenbad (ohne Quallen), Stadtbesichtigung, inklusive
Besteigung des Kirchturms. Ein Kirchturm ohne Kirche. Die dazu gehörige Kirche
wurde abgerissen und das Material für den Bau des Rathauses verwendet. Der
erste Eindruck bestätigt sich, Faaborg ist ein sehr hübscher und sympathischer
Ort.
Feines Znacht im
Hvide Pakhus. Dann läutet ein Gewitter den Wetterumschwung ein. M. hat noch
Zweifel, ob der Sturm wohl wieder „fake news“ ist. Das hätte sie lieber nicht gesagt.
Er kommt …. und wie.
| Faaborg |
| Der Glockenturm überragt die schöne Altstadt |
| Schöne Fachwekhäusern mit..... |
| ..... liebevoll geschmückten Fenstern |
| Faaborg Havnebad |
![]() |
| 0.Middelfart - 1.Bagø - 2.Aarø - 3.Lyø - 4.Faaborg |
Freitag 10. August
Faaborg (Hafentag)
Wind: SW 13-15 m/s
Heute Nacht heult
der Wind in den Wanten und die Falle schlagen gegen die Masten. Wir haben mehr
oder weniger schlecht geschlafen.
Der Sturm hat das
Wasser weggeblasen. Heute Morgen liegen wir über 1 m tiefer. Die Hilde hängt
mit der Nase an einem Balken. Nur mit Mühe bekommen wir das Seil wieder los.
Feines Gebäck aus
der der Bageri versöhnt uns wieder mit der unruhigen Nacht. A. nützt die
Gelegenheit um den Blog wieder auf den neuesten Stand zu bringen. M. macht
einen langen Spaziergang durch Faaborg.
Feines Essen im Thai
Restaurant. Der Wind hat nachgelassen. Ein „hyggeliger“ Hafentag geht zu Ende. Wir
schlafen gut wie in Abrahams Schoss.
| Der Sturm hat das Wasser weggeblasen |
Samstag 11. August
Faaborg (Hafentag)
Wind: a.m. SW 6-7 m/s
p.m. SW 13-15 m/s
Heute Nachmittag
soll es noch mal kräftig blasen. Wjr machen einen weiteren Hafentag.
Wir besichtigen das
Gefängnismuseum von Faaborg. Das Gefängnismuseum diente bis vor kurzem noch als
Gefängnis. Es gibt einen Einblick ins Leben der Beamten, Häftlingen und deren
Angehörigen von damals bis heute. Interessant zu sehen, wofür die Leute
früher und heutzutage ins Gefängnis gekommen sind und wie die Gesellschaft mit
Straftätern umgegangen ist.
Sonntag, 12. August
Von: Faaborg Nach: Drejø
17⁰
Wind: SW 5-6m/s
Ab: 10:00 An: 13:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
14
|
14
|
-
|
Übertrag
|
643
|
450
|
193
|
TOTAL
|
657
|
464
|
193
|
Idealer Wind.
Sportliches Segeln. Wir passieren jede Kardinale an der richtigen Seite und
bekommen 2 „Bonus Meilen“.
Kaum haben wir in
Drejø festgemacht schon fängt es an zu nieseln. Wir laufen ins Dorf, zum
Kaufmann und zur Kirche und wieder zurück in den Hafen. Der Regen hat
inzwischen zugelegt und dann regnet es ohne Unterbruch bis morgen früh um 2
Uhr.
Die Einwohnerzahl
Drejös sinkt stetig: 1940 waren es noch 275 Einwohner, heute sind es nur noch
ca. 80 Menschen. Es gibt zur Zeit in Dänemark, mehrere Initiativen, die das
Ziel haben, die kleinen Inseln wieder zu bevölkern. Auf Drejö gibt es deshalb
ein so genanntes „Test-Haus“, das Interessenten unverbindlich und kostenlos
bewohnen können, um das Inselleben über einen längeren Zeitraum zu testen.
Drejö ist der Mittelpunkt der Welt! Das beruht auf der folgenden kleinen Geschichte: Vor ca. 200 Jahren kam eine Amtsperson zu Besuch auf die Insel. Er schwärmte von der Schönheit der Insel. Eine alte Frau antwortete ihm: „Ja Vater, eine Meile nach Aerö, eine Meile nach Tasinge und eine Meile nach Fünen, der Herrgott hat Drejö genau in die Mitte der Welt gelegt.
Drejö ist der Mittelpunkt der Welt! Das beruht auf der folgenden kleinen Geschichte: Vor ca. 200 Jahren kam eine Amtsperson zu Besuch auf die Insel. Er schwärmte von der Schönheit der Insel. Eine alte Frau antwortete ihm: „Ja Vater, eine Meile nach Aerö, eine Meile nach Tasinge und eine Meile nach Fünen, der Herrgott hat Drejö genau in die Mitte der Welt gelegt.
1943 ist die Insel
völlig abgebrannt, daher gibt es keine der für diese Region typischen Riegelhäuser mehr. Die Kirche
stammt aus dem Jahr 1513. Sie wurde erbaut, nachdem bei der Überfahrt nach Æroskobing
eine ganze Taufgesellschaft, bei schlechtem Wetter, umgekommen war.
M. kocht ein feines
Steinpilzrisotto. Der Regen trommelt aufs Zeltdach…. Wir haben zum ersten Mal
wieder das Öfeli in Betrieb genommen…. richtig schön „hyggelig“.
Montag, 13. August
Von: Drejø Nach: Thurø, Gambøt
Wind: O 4-5m/s
Ab: 10:30 An: 14:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
6
|
6
|
Übertrag
|
657
|
464
|
193
|
TOTAL
|
669
|
470
|
199
|
Wir warten ab bis
der Nieselregen aufhört. Dann segeln wir in der schmalen Fahrrinne Richtung
Svendborg. Der Fährverkehr strapaziert ab und zu M’s Nerven.
Vor Svendborg haben
wir 1.5knt Strom gegen uns. Wir nehmen den Motor zur Hilfe. Der Hafen Gambøt,
in einer Bucht der Insel Thurø gelegen, macht auf den ersten Blick nicht gerade
einen idyllischen Eindruck. Das bessert sich aber nachdem wir angelegt haben.
Ein sympathischer Klubhafen mit allem was man sich wünscht, inklusive Küche und
Aufenthaltsraum.
Wir kaufen im Spar
(ca.1km vom Hafen) ein und essen „hyggelig“ im Klublokal Wienerli &
Kartoffelbrei, während es draussen regnet. Der Segelklub hält seine
Montags-Regatta ab. Die Teilnehmer setzen im Hafen die Segel und kreuzen hinaus
zum Regattagelände, u.a. auch ein Katamaran mit 4 Frauen, alle mit Helm!
Anschliessend noch
eine Partie Quirkle, die A. haushoch gewinnt. „Das ist nicht mein Spiel“, meint
M.
Dienstag, 14. August
Von: Thurø, Gambøt Nach: Strynø
+Nieselregen 20⁰
Wind: SW 6m/s
Ab: 11:15 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
10
|
1
|
Übertrag
|
669
|
470
|
199
|
TOTAL
|
680
|
480
|
200
|
Frühstück im
Klubhaus. Nochmal ein Spaziergang zum Spar und zur Bäckerei.
Spannendes Segeln,
immer schön im Fahrwasser zwischen den grünen und roten Tonnen. Nach der Brücke
von Rudköping können wir nur ganz knapp hart am Wind dem Fahrwasser folgen. Ab
und zu braucht es einen kurzen Kreuzschlag, um auf Kurs zu bleiben.
Dann sind wir auch
schon in Strynø und finden längs an der Hafenpier einen der letzten Plätze. Für
20 Kr. mieten wir ein Fahrrad und fahren ins Dorf. 195 Einwohner, 1 Købmand, 2
Restaurants, eine grosse Kirche und Schule und viele schmucke Fachwerkhäuschen.
Wieder zurück im
Hafen nimmt A. ein kurzes Bad im Meer (knapp 20⁰).
Zum Znacht gibt’s
Ratatouille & Couscous. Ein Backgammon. M. gewinnt und führt jetzt schon
4:0!!! Dann treibt uns der kühle Wind früher als sonst in die Koje.
| Spannendes Segeln im schmalen Fahrwasser |
Mittwoch, 15. August
Von: Strynø Nach: Birkholm
Wind: SW 5-6m/s
Ab: 11:30 An: 14:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
8
|
1
|
Übertrag
|
680
|
480
|
200
|
TOTAL
|
689
|
488
|
201
|
Ein erfrischendes
Morgenbad im Meer, anschliessend eine warme Dusche.
Bevor wir ablegen,
machen wir noch einen Besuch im „Øhavets Smakke- und Naturzentrum. Hier gibt es ein maritimes Museum sowie eine
Werft zum Bau und Vermietung von kleinen Smakkejollen und Seekajaks.
Die Smakkejollen waren bis mindestens
Anfang des letzten Jahrhunderts das Fortbewegungsmittel der Wahl für die
Bewohner der Inseln in der dänischen Südsee. Der Briefträger brachte damit die
Post, die Kinder wurden damit zur Schule gebracht und die Fischer nutzten die
Smakke natürlich auch als Arbeitsgerät, um in den reichen Fischgründen im
Inselmeer ihre Reusen auszuwerfen.. Die Smakke hat einen oder zwei Masten mit Sprietsegeln, d.h.
vierkantige, diagonal vom Mast abgespreizte Segel sowie ggf. ein Toppsegel und
eine Fock. Die Jolle bietet Platz für bis zu fünf Personen.
Im Zentrum ist die “Trygg”
ausgestellt, eine edle Smakke in der Pfarrer Blum seine Schäfchen auf den
Inseln besuchte. Ausserdem gibt es interessante Informationen zu den Bewohnern
und zu Flora und Fauna der dänischen Südsee. www.smakkecenter.dk
Unser Tagesziel ist
Birkholm, die zweitkleinste bewohnte Insel Dänemarks. Der Hafen hat ca. 10
Liegeplätze. Wir finden hinten in der Ecke einen Platz. Das Hafengeld (100kr.)
ist in einer Box zu deponieren.
Wir machen mit den 2
gratis Velos im Hafen eine Erkundungstour. Das ist schnell erledigt, denn die
Insel ist nur 96ha gross. Die höchsten Erhebungen sind der äussere Deich (1.8m)
und der innere Deich (2.8 m).
Zum Znacht gibt’s
die Resten von Gestern, Ratatouille & Couscous. Es weht ein kühler Wind.
Wir verziehen uns heute früh in die warmen Schlafsäcke.
Donnerstag, 16. August
Von: Birkholm Nach: Ærøskøbing
Wind: S 6-7m/s
Ab: 10:30 An: 12:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
8
|
-
|
Übertrag
|
689
|
488
|
201
|
TOTAL
|
697
|
496
|
201
|
Das Ablegen ist
heute nicht ganz einfach. Der S-Wind bläst direkt in die Hafeneinfahrt, d.h.
viel Strömung im Hafen.
Mit halbem Wind und später
kreuzend segeln wir nach Ærøskøbing. Wiedersehen mit Ærøskøbing. Wir legen uns
in die Ecke, wo wir schon vor 9 Jahren auf unserer Reise um die Ostsee gelegen
sind.
Wir mieten Velos und
pedalen Richtung Norden. Schöne Velotour mit einigen kleineren Aufs und Abs.
Wir kommen bis Søby. Auf dem Rückweg, treffen wir einen Schwarzwälder, der in
seinem Garten eine LGB Gartenbahn aufgebaut hat. Er weiss alles über die
Geschichte der Eisenbahn auf Æro, bzw. warum es keine Eisenbahn gegeben hat. Er
schenkt uns einen LGB-Katalog, eine LGB Depesche und auch ein Plastikgefäss zum
Brombeeren sammeln.
Ein Badestopp. Das
Wasser ist warm, aber M. hat eine Qualle (harmlose) entdeckt… so ist das Bad
von kurzer Dauer.
Wieder zurück in Ærøskøbing gehen wir im Badehotel Harmonien eine Pizza essen... mmmmhhhFein!
| Ein Eisenbahnfan aus dem Schwarzwald hat eine LBL-Anlage in seinem Garten aufgebaut |
![]() |
| 0. Faaborg - 1. Drejø - 2. Thurø, Gambøt - 3. Strynø - 4. Birkholm - 5. Æroskøping |
Freitag, 17. August
Von: Æroskøping Nach: Marstal
Wind: WNW 3-4m/s
Ab: 13:30 An: 17:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
12
|
12
|
-
|
Übertrag
|
697
|
496
|
201
|
TOTAL
|
709
|
508
|
201
|
Wir warten ab, bis
die Regenfront vorbei ist. Dann segeln wir mit gutem Wind, besser als
vorhergesagt, nach Marstal. Der riesige Gästehafen mit hunderten Booten, lässt
erahnen, was hier in der Hauptsaison wohl los ist. Heute finden wir aber ohne
Probleme einen Platz.
Wir essen im
Restaurant „Frau Berg“ auf der Terrasse mit Blick auf die Hafeneinfahrt. A.
isst Muscheln (…“die besten, die er je gegessen hat…“) und M. findet die
gebratene Scholle auch „mmmmhfein“. Backgammon Stand: M:A 5 :1
Samtag, 18. August
Von: Marstal Nach: Bagenkop
Wind: SW 8-9 m/s
Ab: 9:45 An: 11:45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
8
|
1
|
Übertrag
|
709
|
508
|
201
|
TOTAL
|
718
|
516
|
202
|
Zuviel Wind für M.
Sie braucht nach Ankunft erst mal eine ganze Tafel Schoggi zur Beruhigung der
Nerven.
Um diese Zeit hat es
noch viel Platz im Hafen. Wir machen wieder dort fest, wo wir schon vor 9
Jahren gelegen haben. So meinen wir. Stimmt aber nicht, wie die alten Fotos
zeigen.
Netter Hafen,
gesäumt von Ferienapartments, ein Aussichtsturm, Grillplatz mit Tischen und
Bänken, Küche, Aufenthaltsraum, …..etc. Waschmaschine & „Trockner“ …. auch
nach dem 2. Versuch ist die Wäsche immer noch feucht.
Spaziergang um das
Gehege mit wilden Exmoor-Ponys. Das Badeprogramm wird wegen der roten Quallen
abgebrochen. Hafenkino. Jetzt läuft eine Yacht nach der andern ein.
Letztes Barbecue mit
Fleisch & Würstchen und Dillkartoffeln. M. bekommt plötzlich Bauchkrämpfe
& Durchfall. Am Essen kann’s wohl nicht liegen…
Sonntag, 19. August
Von: Bagenkop Nach: Burgstaaken, Fehmarn
Wind: SW 7 m/s
Ab: 10:00 An: 17:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
34
|
33
|
1
|
Übertrag
|
718
|
516
|
202
|
TOTAL
|
752
|
549
|
203
|
Heute Nacht hat es
noch mal kräftig in den Wanten gepfiffen. Im Laufe des Morgens flaut der Wind
etwas ab, ebenso die Magen-Darm Probleme. Wir können die Überfahrt nach Fehmarn
wagen.
Wir sausen mit
halbem Wind mit +/- 6knt. Das sieht ganz nach Saisonrekord aus. Kurz vor
Fehmarn macht der Wind für 1 Stunde Pause, kommt dann aber wieder zurück.
Wir fahren durch den
Fehmarnsund, unter Brücke durch. Immer schön im Fahrwasser, keine Abkürzungen,
….Ende gut, alles gut.
Wir fahren vorbei an
der eher langweiligen, touristisch-mondänen Marina Burgtiefe und kommen durch
eine schmale Fahrrinne nach Burgstaaken.
Riesige Getreidesilos
sind das Wahrzeichen des Hafens. Der Hafen ist immer noch ein wichtiger
Getreideumschlags- und Fischerhafen. Daneben die Hallen der Weilandt Werft,
Bootsbau, Motorservice und andere Servicebetriebe, einige Kneipen, Silo
Climbing, eine Lagerhalle wird während den Sommermonaten als Go-Kart Rennbahn
genutzt. Das alles gibt dem Hafen ein sympathisches Flair.
M. macht Reis Diät.
A. bekommt im Goldenen Anker eine riesige Portion Heringe & Bratkartoffel.
| Im Goldenen Anker gibt's feine Fisch & Co. |
![]() |
| 0. Æroskøping - 1. Marstal - 2. Bagenkop - 3. Burgstaaken, Fehmarn |
Montag, 19. August – Donnerstag 23. August
Velotour nach Süden
und Osten, nach Burgtiefe (3 Touristen-Silos, Hotelanlagen für Pauschal- und
Club-Touristen) , Burg (6000 Einwohner & viel Verkehr).
Velotour nach
Westen, dem Strand entlang mit unzähligen Wind- und Kitesurfern, zur Fehmarn
Brücke weiter zu den Yachthäfen Lemkenhafen und Orth.
Die Hilde wird mit
Staubsauger (etwas laut…nicht gerade zur Freude der Nachbarn) und Wasser, Grüner
Seife und Bürste geputzt… so sauber wie noch nie!
Wir essen fein Fisch
& Co. im Goldenen Adler im Hafen in Burgstaaken und Pizza in der
„Doppeleiche“ in Burg.
Am Donnerstag wird
die Hilde ausgewassert und ins Winterlager gefahren.
Das war ein
phantastischer Segelsommer!
| Veloausflug nach Burgtiefe |
| Veloausflug zum Fehmarnsund |
| Paradies für Wind-und ..... |
| ...... Kitesurfer |
| Burg, geschäftige Kleinstadt |
| Bildunterschrift hinzufügen |
| Die Hilde kommt ins Winterlager |
































































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